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Gothaer: Bundesbürger würden Extrageld lieber in die persönliche Absicherung stecken

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Was würden Sie mit einem Extrageldbetrag von 10.000 Euro machen? Ein neues Auto oder einen ausgedehnten Urlaub? Die Gothaer hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa rund 1.000 Bundesbürgern eben jene Frage gestellt. Das Ergebnis: Eine große Mehrheit von 83 Prozent würde das Geld ausschließlich (36 Prozent) oder zur Hälfte (47 Prozent) zur persönlichen Absicherung einsetzen. Nur 16 Prozent würden sich damit einen persönlichen Wunsch erfüllen.

Von den unter 30-jährigen Befragungsteilnehmern würden laut Umfrage sogar nur zehn Prozent einen Geldbetrag von 10.000 Euro zur Erfüllung persönlicher Wünsche ausgeben. Von den 40 bis 49-jährigen Befragten sind es immerhin 18 Prozent. Schaut man nach dem Geschlecht, liegen die Männer (16 Prozent) nur marginal mit einem Prozentpunkt vor den Frauen. In Ostdeutschland würden immerhin 19 Prozent der Befragten das Geld eher für persönliche Wünsche ausgeben. Immerhin würden dabei 41 Prozent der Befragten den Betrag für eine Urlaubsreise ausgeben. 16 Prozent würden das Geld in ein Haus oder eine Wohnung investieren, 15 Prozent würden sich ein Auto oder ein Motorrad kaufen.

 

Wer das Geld lieber für die persönliche Absicherung investiert, setzt dabei laut Umfrage am häufigsten (35 Prozent) auf ein Sparbuch. An zweiter Stelle folgen laut Gothaer der Kauf von Aktien (22 Prozent) und an dritter der Abschluss einer privaten Rentenversicherung (19 Prozent). Für die Absicherung ihrer Arbeitskraft  würden elf Prozent der Befragten diese Geldsumme einsetzen. Nur eine kleine Minderheit würde das Geld für eine Lebensversicherung (vier Prozent) oder eine private Krankenversicherung (zwei Prozent) nutzen.

 

"Die Ergebnisse zeigen, dass der mögliche Verlust der Arbeitskraft ein großes Thema ist, leider ist die entsprechende Absicherung noch nicht ausreichend verbreitet. Bisher ist die Absicherung oft aus Kostengründen gescheitert, vor diesem Hintergrund haben wir ein Konzept zur Arbeitskraftabsicherung entwickelt, dass für alle Zielgruppen einen bezahlbaren Schutz ermöglicht", konstatiert Maike Gruhn, Leiterin Innovationsmanagement bei der Gothaer Lebensversicherung.

Gothaer
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