Quelle: Axa Deutschland
Unternehmen & Management

Wie sich die Axa Deutschland seit 2017 verändert hat

Von Oliver EskeTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Moderne Bürowelten sind Voraussetzung für eine veränderte Form der Zusammenarbeit und fördern den Austausch, die Kommunikation und die Work-Life-Balance. Wir bei AXA Deutschland wollen zunehmend offener, transparenter und eigenverantwortlicher miteinander arbeiten. Durch den Umbau unserer Standorte nach unserem New Way of Working (NWoW)-Konzept können sich unsere Mitarbeitenden künftig viel einfacher austauschen und gemeinsam Ideen entwickeln. Daraus sollen wiederum schnellere Entscheidungen und bessere, innovativere Lösungen für unsere Kunden resultieren.

Im Herbst 2017 haben wir dieses Konzept in eine bauliche Substanz gebracht und sind mit der Niederlassung Hamburg als Pilotprojekt in die neuen Arbeitswelten gestartet. Ziel ist, bis Ende 2020 die Hauptverwaltung in Köln und alle anderen Standorte nach dem NWoW-Prinzip umzubauen. Persönliche Arbeitsplätze gibt es dann nicht mehr – auch nicht für Vorstände und Führungskräfte. Das Konzept sieht agile Arbeitsumgebungen für unterschiedliche Aufgaben und Schwerpunkte sowie eine umfangreiche digitale Medienausstattung vor. Letzteres vereinfacht das Arbeiten im Büro und unterstützt gleichzeitig das Arbeiten von Zuhause. Im Rahmen unseres NWoW-Konzepts können unsere Mitarbeitenden bis zu zwei Tage pro Woche im Homeoffice arbeiten.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir von den elf Bürohäusern der Hauptverwaltung bereits sechs Häuser vollständig nach dem NWoW-Konzept umgebaut. Die deutschlandweiten Niederlassungen in den Bestandsgebäuden sind auch größtenteils umgebaut. Ausnahmen bilden der Standort Hamburg, der 2017 in ein neues, nach dem NWoW-Konzept gestaltetes Gebäude gezogen ist, sowie die Standorte Wiesbaden und Rhein-Main, die bis Mitte 2020 ebenfalls in neue Bürogebäude ziehen werden.

 

Neben den bisher üblichen baulichen "Schwierigkeiten" gab es natürlich auch Vorbehalte unserer Mitarbeitenden. Das waren in erster Linie die Sorge vor dem Unbekannten und viele individuelle Fragen wie "Wo verstaue ich zukünftig meine Winterstiefel, die Lieblings-Kaffeetasse oder das Notfall-Sakko?". Mit jeder dieser Fragen haben wir uns individuell auseinandergesetzt und Lösungen gesucht. Die Change-Begleitung ist bei so einem Projekt essentiell. Es war und ist uns weiterhin sehr wichtig, dass wir alle Mitarbeitenden frühzeitig in den Veränderungsprozess einbinden, sie über das Projekt informieren, Gelegenheit zum Feedback einräumen und Zeit zum Testen und Optimieren einplanen. Dieses Projekt betrifft tatsächlich alle Mitarbeitenden in unserem Unternehmen. Insofern ist uns sehr daran gelegen, Arbeitswelten zu schaffen, die den tatsächlichen Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden entsprechen.

 

Das Feedback, welches uns über verschiedenste Wege erreicht, zeigt eine klare Richtung: NWoW kommt bei vielen unserer Mitarbeitenden gut an. Wir beobachten eine spürbare Akzeptanz bei den Veränderungsprozessen und den angebotenen Change-Maßnahmen. Darüber hinaus nutzen 75 Prozent unserer Mitarbeitenden inzwischen die Möglichkeit, bis zu zwei Tage pro Woche von Zuhause aus zu arbeiten. Dabei fallen Fahrtzeiten weg, wodurch der Arbeitstag individuell ausgestaltet werden kann und man ist selbstbestimmter in der eigenen Work-Life-Balance. All das spiegelt sich auch im Ergebnis unserer aktuellen Befragung zur Mitarbeitendenzufriedenheit wider und bestätigt uns, dass wir mit der Umsetzung auf dem richtigen Weg sind.

NWoW · Axa