Quelle: MLP
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MLP wächst konstant, aber stagniert beim Gewinn

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Allfinanzvertrieb aus Wiesloch hat seine Gesamterlöse in den ersten sechs Monaten um 6 Prozent auf 329,2 Mio. Euro (H1 2018: 310,6 Mio. Euro) gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag zum Halbjahr mit 12,2 Mio. Euro nur leicht über dem Vorjahr (12,1 Mio. Euro). Damit hat MLP den leichten Rückstand nach dem ersten Quartal aufgeholt. Das Konzernergebnis betrug 9,0 Mio. Euro (9,8 Mio. Euro).

„Wir haben den positiven Trend der vergangenen Quartale fortgesetzt und auch im ersten Halbjahr sichtbares Wachstum gezeigt. Die Qualität unserer Erlöse steigt weiter", sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Schroeder-Wildberg. Im Zeitraum von Januar bis Juni stiegen die Gesamterlöse um 6 Prozent auf 329,2 Mio. Euro (H1 2018: 310,6 Mio. Euro). Dies ist der höchste Wert für das erste Halbjahr seit dem Verkauf der Versicherungstöchter im Jahr 2005. Dabei legten die Provisionserlöse von 295,2 Mio. Euro auf 313,3 Mio. Euro zu. Die Zinserlöse lagen mit 8,5 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahr (8,8 Mio. Euro).

 

Kräftig wuchs man in der Altersvorsorge, in der die Erlöse um 10 Prozent auf 84,0 Mio. Euro stiegen (H1 2018: 76,2 Mio. Euro). Dabei profitierte MLP zum einen von einem starken Neugeschäft in der betrieblichen Altersvorsorge, in der die Beitragssumme des Neugeschäfts um 27 Prozent zulegte. Um 7 Prozent legte das Vermögensmanagement zu. Die Erlöse lagen bei 104,7 Mio. Euro (97,5 Mio. Euro). Das betreute Vermögen erreichte mit 37,0 Mrd. Euro (31. März 2019: 36,3 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand. In der Sachversicherung betrug der Umsatzzuwachs 6 Prozent auf 81,7 Mio. Euro (H1 2018: 77,3 Mio. Euro). Grundlage war eine erfolgreiche Entwicklung sowohl bei Domcura als auch im MLP Privatkundengeschäft. Das vereinnahmte Prämienvolumen als Bestandsgröße stieg im ersten Halbjahr auf 396,4 Mio. Euro (H1 2018: 374,3 Mio. Euro), sodass sich die MLP Gruppe in der Größenordnung eines mittelgroßen Sachversicherers sieht.

 

Zum 30. Juni betreute die MLP Gruppe 545.800 Familienkunden (31. März 2019: 543.250) und 20.950 Firmen- und institutionelle Kunden (31. März 2019: 21.000). Die Zahl der brutto neu gewonnenen Familienkunden betrug im ersten Halbjahr 8.830 (H1 2018: 8.800). Das Eigenkapital verringerte sich zum 30. Juni leicht auf 406,3 Mio. Euro. Die Eigenmittelquote betrug 18,5 Prozent. Die Nettoliquidität des MLP Konzerns betrug 168 Mio. Euro. Wie im Februar angekündigt, investiert MLP 2019 weitere rund 8 Mio. Euro in die Weiterentwicklung des Hochschulbereichs. Trotz dieser umfangreichen Zukunftsinvestitionen erwartet MLP eine weitere leichte Steigerung des EBITs gegenüber dem Jahr 2018 (2018: 46,4 Mio. Euro). „MLP ist auf Kurs. Wir gehen mit Zuversicht in die kommenden Monate und bestätigen unseren Ausblick“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Schroeder-Wildberg.