Konzernsitz der Generali in Triest
Konzernsitz der Generali in TriestQuelle: Generali
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Verkauf der deutschen Lebensparte beschert Generali ein sattes Gewinnplus

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Generali Group konnte im ersten Halbjahr 2019 erneut vom Verkauf der Generali Leben profitieren. Wie der italienische Versicherungskonzern mit Sitz in Triest mitteilte, stieg der Nettogewinn in den ersten sechs Monaten um 6,4 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Die Prämieneinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp zwei Prozent auf 35,7 Mrd. Euro. Die Combined Ratio sank leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 91,8 Prozent.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hatte den Verkauf der Generali Leben erst im April 2019 an Viridium genehmigt. Demnach seien die Finanzaufseher davon überzeugt, dass im Falle des geplanten Erwerbs der Generali Lebensversicherung AG durch die Viridium Gruppe die Belange der Versicherten ausreichend gewahrt seien.Ein weiterer Gewinntreiber war zudem der Verkauf der Tochtergesellschaft in Belgien an Athora im vergangenen Jahr. Gleichzeitig stieg der Nettogewinn aus demAssetmanagement um22 Prozent auf 133 Mio. Euro.

 

"Diese Ergebnisse zeigen, dass der Konzern in der Lage ist, einen nachhaltigen finanziellen und wirtschaftlichen Wert für alle seine Stakeholder zu schaffen. Das erste Halbjahr bestätigt die effektive und disziplinierte Umsetzung des dreijährigen Strategieplans 'Generali 2021" in allen Geschäftsbereichen. Generali ist heute eine zunehmend globale Versicherungs- und Asset-Management-Gruppe mit technischer Exzellenz in den Segmenten Leben und Komposit und ausgeprägter Expertise im Asset Management, die es uns ermöglicht, die wettbewerbsbedingten Herausforderungen in der Branche erfolgreich zu meistern und Lifetime-Partner unserer Kunden zu werden", kommentiert Generali-CEO Philippe Donnet die Halbjahresbilanz für 2019.

Generali Group
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