Hacken ist keine Männerdomäne
Hacken ist keine MännerdomäneQuelle: Bild von David Bruyland auf Pixabay 
Politik & Regulierung

Trump nahestehende Capital One verliert Millionen Datensätze an Hacker

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Es ist wieder geschehen. Ein(e) Hacker(in) hat sich Zugang zu einem Finanzinstitut verschafft und pikante Daten erbeutet. Das Unternehmen beteuert, dass die Daten weder weiterverbrietet noch für Betrügereien genutzt wurden. Auch Präsident Donald Trump steckt indirekt mit im Geschehen.

Eine mittlerweile festgenommene Hackerin hat Kreditkartendaten von mehr als 100 Millionen Menschen in Amerika und Kanada gestohlen, meldet das Handelsblatt.  Laut dem Bestohlenen Unternehmen Capital One seien "keine Kreditkartennummern oder persönliche Login-Daten ausgespäht worden". Zudem sei es "unwahrscheinlich", dass die Hackerin die erbeuteten Daten "weiterverbreitet oder betrügerisch eingesetzt habe". An dieser Theorie bleiben Zweifel.

 

Nicht gerade wahrscheinlicher wird der Nichteinsatz der Daten dadurch, dass ein externer Spezialist für IT-Sicherheit der Bank am 17. Juli per E-Mail mitteilte, "dass offenbar gestohlene Daten auf der Plattform GitHub aufgetaucht seien". Nach zwei Tagen hätte die Bank den "großangelegten Datendiebstahl festgestellt". Wenn die Hackerin die Daten nicht weiterverbreitet hat, wie kommen sie dann auf GitHub?

 

Donald Trump

 

Capital One kommt nicht aus den Schlagzeilen, unabhängig vom Hackergate. Neben der Deutschen Bank soll das zehngrößte amerikanische Bankinstitut Finanzdaten von Präsident Donald Trump herausgeben. Sowohl Finanz- als auch der Geheimdienstausschuss interessieren sich für die Geldgeschäfte des Präsidenten. Vielleicht war die Hackerin also nur auf Wahrheitssuche und die 100 Millionen Datensätze Beifang.

Hackerangriffe · Cyber-Versicherungen · Cyberdeckung · Donald Trump
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