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StressQuelle: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay 
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Swiss Life: Zwei Drittel der Deutschen leiden unter Dauerstress

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Viel Gehalt, viel Stress - wenig Gehalt, wenig Stress: Zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) fühlen sich aktuell durch den Beruf gestresst. Hauptauslöser sind dabei vor allem der Zeitdruck, eine schlechte Arbeitsatmosphäre und der Leistungsdruck. 
So nennen 46 Prozent den Zeitdruck als größten Stressfaktor, gefolgt von einer unangenehmen Atmosphäre bzw. Kollegen (45 Prozent), Leistungsdruck (32 Prozent) und die große Aufgabenmenge (31 Prozent) als Gründe für ihre belastende Situation. Aufgabenvielfalt (neun Prozent) oder geforderte Flexibilität (zwölf Prozent) machen den Deutschen hingegen weniger aus. Auffällig sei indes der Umstand, dass eine angemessene Vergütung für die Mehrheit der Deutschen war der wichtigste Zufriedenheitsfaktor im Job ist (57 Prozent) – Stress minimiert diese aber nicht.
Stressfaktoren auf der Arbeit
Stressfaktoren auf der ArbeitQuelle: Swiss Life Deutschland
Eine weitere Erkenntnis der Umfrage von Swiss Life: Besonders gestresst fühlen sich die Menschen in Schleswig-Holstein (69 Prozent), Bayern (68 Prozent) und Thüringen (68 Prozent). Am niedrigsten ist das Stress-Level in Brandenburg (57 Prozent), Sachsen-Anhalt (58 Prozent) und Baden-Württemberg (59 Prozent). 
Stresslevel in Deutschland
Stresslevel in DeutschlandQuelle: Swiss Life Deutschland
Allerdings scheint es laut Umfrage auch eine gewisse Korrelation zwischen Vergütung und Stressfaktor zu geben. Denn sowohl in Bayern als auch in Schleswig-Holstein fühlen sich die Menschen im Verhältnis zum Rest Deutschlands besonders angemessen vergütet (61 Prozent) – und eben auch besonders gestresst. In Brandenburg (57 Prozent), Sachsen-Anhalt (58 Prozent) und Baden-Württemberg (59 Prozent) ist das Gegenteil der Fall.
Angemessene Vergütung?
Angemessene Vergütung?Quelle: Swiss Life Deutschland
"Jeder hat immer wieder anstrengendere Lebensphasen im Beruf und Privatleben. Wenn Stress aber zum Dauerzustand wird, kann die eigene finanzielle Unabhängigkeit gefährdet sein. Denn psychische Erkrankungen sind mittlerweile Hauptursache für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben", konstatiert Jörg Arnold, CEO bei Swiss Life Deutschland. Denn psychische Leiden sind über viele Berufsgruppen hinweg seit Jahren auf dem Vormarsch und die Ursache Nummer eins für eine Berufsunfähigkeit (BU). Dabei sind Frauen deutlich stärker davon betroffen als Männer. So ist das Risiko für Frauen mit 44 Prozent deutlich höher, aufgrund psychischer Ursachen ihren Beruf aufgeben zu müssen als für Männer (28 Prozent). 30-jährige Frauen sind dabei mit 47 Prozent besonders stark betroffen.
Swiss Life Deutschland
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