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Marsh: Versicherungsschutz für Transaktionsrisiken erreichen Rekordniveau

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Im letzten Jahr wurden deutlich mehr Versicherungen zur Absicherung von Transaktionsrisiken abgeschlossen worden. Allein der Industrieversicherungsmakler Marsh hat 2018 bei 1.089 Transaktionen entsprechende Lösungen platziert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 31 Prozent. Die Gesamtdeckungssumme stieg im gleichen Zeitraum um 35 Prozent auf 36,5 Mrd. US-Dollar, was vor allem auf große und mittelgroße Deals zurückzuführen sei.

Vor allem in Nordamerika verzeichnete der Industrieversicherungsmakler ein Plus von 53 Prozent auf 16,56 Mrd. US-Dollar. Die Gründe dafür sieht Marsh in seinem aktuellen Transactional Risk Insurance Report in den niedrigen Prämien, größeren Transaktionsvolumina und einem größeren Interesse von strategischen Investoren. In Europa konnte Marsh im letzten Jahr nach eigenen Angaben 479 Policen platzieren, einem Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtdeckungsvolumina stiegen um 26 Prozent auf 15,93 Mrd. Euro. Auch in Asien-Pazifik und Lateinamerika verzeichnete das Unternehmen ein spürbar höheres Interesse.

 

"Transaktionsversicherungen sind inzwischen ein etabliertes Instrument, mit dem Deal-Risiken bei Unternehmenstransaktionen abgesichert werden können. Beleg dafür ist der weitverbreitete Einsatz dieser Versicherungen bei Private-Equity- und strategischen Investoren weltweit. Der deutsche Raum ist hier keine Ausnahme. Im Vergleich zu 2017 konnten wir im Jahr 2018 die Anzahl der für deutsche Deals platzierten Policen um 43 Prozent steigern. Die große Nachfrage nach entsprechenden Absicherungslösungen dürfte auch 2019 anhalten. Wir gehen davon aus, dass der Versicherungsmarkt mit seinen inzwischen sehr großen Deckungssummen diese Nachfrage bedienen kann. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Versicherer, die derartige Produkte für deutsche Deals anbieten, stetig erhöht. Zudem engagieren sich Versicherer vermehrt bei Produkten zur Absicherung bekannter Risiken, die von der Deckung der klassischen W&I-Versicherung häufig ausgeschlossen sind. Besonders große Nachfrage und gesteigerte Versicherungskapazität sehen wir bei der Deckung bekannter Steuerrisiken", kommentiert Philipp Giessen, Leiter Private Equity und M&A bei Marsh Deutschland, die aktuelle Entwicklung.

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