Stoop der Dollar Regen für die Kläger im Monsato-Prozess
Stoop der Dollar Regen für die Kläger im Monsato-ProzessQuelle: Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay 
Politik & Regulierung

Weitere Monsanto-Strafzahlung wird drastisch reduziert – Bayer-Aktionäre strahlen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ist das jetzt ein Erfolg oder nur weniger schlimm als erwartet? Erneut hat ein US-Gericht die Strafzahlung gegen Bayer in einem Prozess drastisch gesenkt, die ihr aufgekauftes Tochterunternehmen Monsanto durch einen offenbar krebsauslösenden Unkrautvernichter verursacht hat.

Im Mai hatte ein Gericht den deutschen Chemiekonzern im dritten Monsanto-Prozess wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Roundup auf zwei Milliarden Dollar verurteilt. Nun wurde die Strafzahlung zu Gunsten des Geschädigtenpaares Alva und Alberta Pilliod drastisch reduziert.

 

Das Gericht hat erklärt, dass der Anteil des Strafschadenersatzes auf maximal das Vierfache des eigentlichen Schadenersatzes von 50 Mio. Dollar reduziert werden soll. Das entspricht nach der Regel der Mathematik 250 Millionen US-Dollar.

 

Anleger jubilieren

 

Gering sind die zu leistenden Zahlungen dennoch nicht, vielleicht spart Bayer deswegen bei den Statements zu den Prozessen. Die jüngste Stellungnahme: "Die Reduzierung des Schadenersatzes wäre ein Schritt in die richtige Richtung", gab das Unternehmen bereits ab, als diese Woche eine weitere Strafzahlung von 80,3 auf 25,3 Mio. US-Dollar reduziert wurde.

 

Für die Aktionäre ist die doppelte Reduktion ein Fall für Champagner, am Freitagmorgen gehörte Bayer zu den Gewinnern im Deutschen Aktien Index (DAX). Überhaupt stieg der DAX am Ende der Woche, Gründe dafür waren unter anderem Wirecard, großer Deal mit Aldi, und die guten Quartalsergebnisse der Munich Re.

Bayer · Monsanto · Strafe · Amerika
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