Die bayerische Landeshauptstadt München.
Die bayerische Landeshauptstadt München.Quelle: Bild von holzijue auf Pixabay
Unternehmen & Management

Münchener Verein schließt 2018 mit leichtem Beitragsanstieg ab

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Gesellschaften der Münchener Verein Versicherungsgruppe haben das Geschäftsjahr 2018 mit einem leichten Beitragsplus abgeschlossen. Zum Jahresende standen Unternehmensangaben zufolge insgesamt 727,8 Mio. Euro (2017: 723,5 Mio. Euro) zu Buche. Außerdem wurden 584,3 Mio. Euro an seine Versicherten ausgezahlt (2017: 564,8 Mio. Euro). 

In der Lebensversicherung lagen die Prämieneinnahmen bei 142,0 Mio. Euro. Das Eigenkapital stieg bei einer Eigenkapitalquote von 60,7 Prozent auf 78,0 Mio. Euro (2017: 76,5 Mio. Euro). Die Netto-Leistungsaufwendungen für die Versicherten beliefen sich auf 154,7 Mio. Euro, das sind 0,9 Prozent mehr als im Vorjahr. "Gegenüber dem Vorjahr konnten wir die Beitragssumme im Neugeschäft der Lebensversicherung um 24 Prozent steigern. Den größten Anteil an diesem Neugeschäft hatte mit über 60 Prozent unser strategisches Geschäftsfeld der betrieblichen Altersversorgung. Ebenfalls positiv entwickelt hat sich unser strategisches Geschäftsfeld der Fondsgebundenen Versicherungen. Das Neugeschäft an Fondsprodukten haben wir um 46 Prozent vergrößert", kommentiert Vorstandschef Rainer Reitzler.

 

Ein geringfügiges Beitragsplus von 0,9 Prozent auf 531,0 Mio. Euro verzeichnete der Münchener Verein in der Krankenversicherung. Deutlich stärker fiel der Prämienanstieg in der ergänzenden Pflegezusatzversicherung aus: 43,4 Mio. Euro, ein Plus von 5,7 Prozent. Die Zahl der Versicherten stieg um 1,7 Prozent auf 331.268 zu. Gleichzeitig hat der Versicherer insgesamt 382,3 Mio. Euro an ihre Kunden gezahlt, das sind 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. 

 

Die Allgemeine Versicherung verzeichnete ein Beitragsplus von 1,1 Prozent auf 54,8 Mio. Euro.Wachstumstreiber waren dabei vor allem Haftpflicht- und Sachversicherung. Die Schadenaufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Prozent auf 36,5 Mio. Euro. Die Combined Ratio sank entsprechend auf 96 Prozent. "Unsere Strategie, das Handwerk noch stärker zu berücksichtigen, haben wir im Geschäftsjahr 2018 mit der Deutschen Handwerker BerufsunfähigkeitsVersicherung, die von führenden Ratingagenturen erstklassige Bewertungen erhalten hat und der KV-Vollversicherung Master Care weiter umgesetzt", ergänzt Reitzler.

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