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Unternehmen & Management

Ergo setzt auf radelnde Mitarbeiter

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, entlastet bekanntlich nicht nur die stauüberlasteten Straßen der deutschen Metropolen. Man tut bekanntlich auch etwas für seine Gesundheit. Die Ergo will diesen Eifer nun offensichtlich weiter fördern. So will der Düsseldorfer Versicherer seine Mitarbeiter mit Leasingangeboten für Räder, dem sogenannten Jobrad, weiter unterstützen.

Dabei hätten die Mitarbeiter im Durchschnitt fast 2.800 Euro für ihr neues Jobrad ausgegeben. Dabei soll sich die Anschaffung für den Arbeitnehmer insofern rechnen, da die Leasingraten vom Bruttogehalt abgezogen werden. Nach Ende der dreijährigen Vertragslaufzeit könne der Leasingnehmer entscheiden, ob er das Rad auslöst oder er zurückgibt. "Seit der Einführung im vergangenen Jahr haben sechs Prozent unserer Mitarbeiter am Standort Düsseldorf das Angebot angenommen. Dieser hohe Anschaffungspreis kommt zustande, weil 75 Prozent der Räder E-Bikes sind", wird Jonas Weinknecht von der Ergo in der Rheinischen Post zitiert.

 

So gebe es derzeit auf dem Firmengeländer 288 Stellplätze für Fahrräder. Allerdings soll das Volumen noch verdoppelt werden, konstatiert Helmut Wilk, Leiter des Facility Managements. Dafür seien auch Duschen und Umkleidekabinen für Radfahrer und eine Radgarage geschaffen worden. Wer hingegen dennoch einen Autostellplatz ergattern will, muss dies nach einem vordefinierten Punktesystem tun. Weitere Punkte gebe es dabei auch für die Entfernung zum Arbekitsplatz sowie die Nähe zu einer ÖPNV-Haltestelle. "Wer näher als fünf Kilometer vom Arbeitsplatz wohnt, hat fast keine Chance auf einen Stellplatz. Seit der Einführung des Jobrad-Modells haben schon 30 Mitarbeiter ihre Pkw-Stellplätze zurückgegeben, weil sie nur noch mit dem Rad kommen", erläutert Wilk.

Ergo · Fahrrad
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