Klimawandel
KlimawandelQuelle: Bild von Hermann Traub auf Pixabay 
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Nürnberger: Deutsche fürchten sich nicht vor dem Klimawandel

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Hoch "Ulla" lässt die Deutschen in dieser Woche dank Sahara-Hitze besonders schwitzen. So verwundert es nicht, dass der Klimawandel dieser Tage wieder in aller Munde ist. Laut einer aktuellen Umfrage der Nürnberger sehen immerhin 36 Prozent der Bundesbürger den Klimawandel als weltweit als größtes Problem sehen. Und verweisen damit Gefahren wie Terrorismus/bewaffnete Konflikte (19 Prozent) und den Anstieg der Weltbevölkerung/mangelnde Ressourcen (16 Prozent) auf die hinteren Plätze.

Zudem glauben mehr als drei Viertel der Befragten (nämlich 76 Prozent), dass die Extremwettersituation in den letzten Jahren in Deutschland zugenommen habe. Allerdings: "Erschreckend ist: acht Prozent glauben, dass es gar keinen Klimawandel gibt. Auf den ersten Blick ist das zwar keine große Zahl. Aber sie zeigt leider, dass es immer noch Menschen gibt, die das Thema nicht ernst nehmen", glaubt Nürnberger-Vorstand Peter Meier.

 

Dennoch wollen nur 26 Prozent der Deutschen jetzt die Folgen in Form von Extremwettern bemerkt haben. 37 Prozent meinen, dass sie noch nicht von ihnen betroffen sind, es aber im Laufe ihres Lebens sein werden. 20 Prozent denken, sie würden erst für die Generationen nach ihnen spürbar. "Das Phänomen sehen wir auch bei vielen Versicherungen. Die Menschen wissen von der Gefahr, wollen sich aber nur ungern dem Gedanken stellen, selber einmal betroffen zu sein", berichtet der Experte.

 

Für immerhin 17 Prozent der Befragten ist der Klimawandel so ausschlaggebend, dass sie sich mit dem Versicherungsschutz ihrer Wohnung oder ihres Hauses zu beschäftigen. Insbesondere Hausbesitzern ist das Thema wichtig: 30 Prozent geben an, deshalb über die Absicherung ihrer Immobilie nachgedacht zu haben.

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