Vergessen Sie Ausbildung und Talent, nennen Sie ihr Kind Lutz
Vergessen Sie Ausbildung und Talent, nennen Sie ihr Kind LutzQuelle: Helene Souza  / www.pixelio.de / PIXELIO
Politik & Regulierung

Name entscheidet über Gehalt: Lutz ist King, Alexandra Queen – und besser Peter als Petra sein

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Haben sie sich schon einmal gefragt, warum ihr dämlicher Kollege mehr verdient als sie? Die Antwort ist ganz einfach, er hat einen besseren Namen. Das ergab eine Analyse der Job-Suchmaschine Adzuna, die Daten von über 10.000 Lebensläufen ausgewertet hat.

Wer Alexandra, Judith oder Lutz heißt und am Anfang seiner beruflichen Karriere steht, wird wohl reich. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung der Job-Suchmaschine Adzuna hervor, die die Verbindung von Name und Gehalt untersucht hat. Das Gehalt musste mindestens 50.000 Euro pro Jahr betragen.

 

Lucky Lutz

 

Im Vergleich der männlichen Vornamen führt Lutz das Ranking an: Mit durchschnittlich 118.000 Euro Jahresgehalt ist er der Top-Verdiener des Vergleichs. Knapp dahinter belegt Rolf den zweiten Platz mit einem Jahresgehalt von 115.000 Euro. Die Top-3 wird von Rainer komplettiert. Dessen Träger verdienen im Schnitt rund 111.000 Euro pro Jahr. Markus befindet sich mit 91.000 Euro auf dem 40. und damit letzten Platz der aktuellen Untersuchung.

 

Bei den weiblichen Vornamen sind Alexandra und Judith am erfolgreichsten. Die Trägerinnen der beiden Namen erwirtschaften ein durchschnittliches Jahreseinkommen in Höhe von 83.000 Euro. Dicht dahinter befindet sich Andrea mit 82.000 Euro. Den dritten Platz teilen sich Stephanie, Sabine, Kerstin und Renate, deren Jahreseinkommen bei 80.000 Euro liegt. Unter den 40 Bestverdienenden landen Christina und Katrin mit 76.000 Euro auf dem letzten Platz.

 

Gender-Gap bleibt bestehen

 

Während es Andrea bei den Top-Verdienerinnen mit 82.000 Euro im Jahr unter die Top-3 schafft, belegt Andreas bei den männlichen Vornamen nur den 33. Platz. Dafür verdient er jedoch mit 92.000 Euro im Schnitt 10.000 Euro mehr. Ähnlich ist es bei Peter (Platz 13) und Petra (Platz 32), die 31.000 Euro auseinander liegen. Die 40 Spitzenverdiener der Männer erreichen ein durchschnittliches Jahresgehalt von 99.000 Euro. Die bestverdienenden Frauen erhalten nur mit im Schnitt 75.000 Euro rund 24.000 Euro weniger pro Jahr als die Männer.

Gehälter · Namensrecht · Glück
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