Autos - für Verfolgungsjagden. geeignet, aber nicht empfehelnswert.
Autos - für Verfolgungsjagden. geeignet, aber nicht empfehelnswert.Quelle: Opel
Politik & Regulierung

Verfolgungsjagd über drei Autobahnen endet auf dem Dach

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Ich will Spaß, ich geb Gas". Das dachte sich wohl ein junger Mann in Baden-Württemberg und setzte sein Vorhaben direkt in die Tat um. Die Folge war eine Verfolgungsjagd mit 20 Polizeiwagen und ein Unfall. Angst um seinen Führerschein muss der Raser nicht haben, er hat keinen.

Über drei Autobahnen zog sich das Schauspiel, dass der 34-jährige den Polizisten lieferten. Angefangen hatte alles mit einem Zusammenstoß auf der A5, als sich der Raser nach einem Unfall mit einem weiteren PKW per Weiterfahrt vom Schadenort verabschiedete. Die Polizei hat für solches Verhalten wenig Verständnis und forderte den Flüchtenden mehrmals zum Stopp auf. Dieser widersetzte sich und versuchte mittels Druck auf das Gaspedal zu entkommen. Doch die Polizei ließ sich partout nicht abschütteln lassen. Da nützte es auch nichts, dass unser Pfiffikus den Standstreifen als Ultima Ratio auserwählte und diesen mit bis zu 180 Stundenkilometern bestrich.

 

Auch mit dem Dach kann gebremst werden

 

An einem Autobahnkreuz auf der A6 endete der Spuk schließlich. Der selbsternannte Rennfahrer verlor am Ende die Kontrolle über sein Fahrzeug und bremste wenig elegant per Autodach. Glück im Unglück, der Tunichtgut konnte sich leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien.

 

Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, seiner Festnahme körperliche Gewalt entgegenzusetzen, weswegen er nach seiner Verarztung in einem Krankenhaus in polizeiliche Obhut übergeben wurde.

 

Der Schaden war für das Risiko überschaubar, keine 12.000 Euro standen am Ende auf der Rechnung des Renners. Es ist aber anzunehmen, dass das Gericht noch einiges draufpacken wird.

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