Quelle: Axa Deutschland
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Axa: Deutsche fürchten Raubüberfälle und Wasserschaden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Welche Risiken erachten die Bundesbürger derzeit als besonders wahrscheinlich? Die Axa Deutschland wollte dies im Rahmen einer Yougov-Umfrage wissen. Eine Antwort: Rund jeder Fünfte (18 Prozent) schätzt sowohl den Einbruch in die Wohnung oder das Haus als auch den Raub auf offener Straße als eher bis sehr wahrscheinliches persönliches Risiko ein, während der Wasserschaden in den eigenen vier Wänden für knapp ein Viertel (23 Prozent) ein wahrscheinliches Risiko darstellt.
Besonders sensibel zeigen sich die Bundesbürger demnach auch für Risiken im Straßenverkehr. Knapp ein Drittel (31 Prozent) der Befragten sieht im Autounfall ein eher bis sehr wahrscheinliches Risiko. Auch Gefahren für Fußgänger im Straßenverkehr werden ähnlich hoch eingeschätzt. Hier gibt ein Viertel (25 Prozent) der Deutschen an, im Unfall als Fußgänger ein eher bis sehr wahrscheinliches Risiko zu sehen. Auffällig geringer sind hingegen die Einschätzungen für Radfahrer. Nur ein Fünftel (21 Prozent) der Befragten hält das Risiko, einen Unfall als Radfahrer zu erleiden, für wahrscheinlich.
"Setzen wir die Studienergebnisse mit unseren tatsächlichen Schadenbilanzen in Relation, zeigt sich eine mangelnde Sensibilisierung für die tatsächlich wahrscheinlichen Schäden. Raub und Einbruch sind zwar in der Wahrnehmung des Einzelnen fest verankert, doch ist das Risiko für einen Leitungswasserschaden zu Hause fast vier Mal höher."
Nils Reich, Vorstand Sachversicherung bei AXA in Deutschland

Befragt nach kompetenter Hilfe im Schadenfall steht jedoch nicht nur die Wahl der helfenden Hand an, sondern auch eine Entscheidung zwischen Reparatur und Erneuerung. Rund 55 Prozent der Befragten "würde immer erst versuchen, etwas reparieren zu lassen, bevor ich etwas erneuere oder ersetze." Jeder Zehnte (zehn Prozent) hatte laut Umfrage indes bei vergangenen Schadenfällen Schwierigkeiten, einen Handwerker zu finden, der im Notfall sofort verfügbar war. Zufrieden mit der Leistung, die von Handwerkern erbracht wird, sind dabei nur zwei von fünf Befragten (39 Prozent). Bei der Zufriedenheit mit der Handwerkerleistung zeigen sich jedoch laut Umfrage deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Während rund die Hälfte (49 Prozent) der über 55-Jährigen mit der Leistung durch den beauftragten Handwerker zufrieden war, geben dies halb so viele (23 Prozent) der 18-24-Jährigen an.

Quelle: Axa Deutschland
Immerhin: Fast ein Drittel (32 Prozent) der Befragten sucht im Freundes- oder Bekanntenkreis nach einer handwerklich geschickten Person, die im Ernstfall helfen kann. Dabei vertrauen vor allem Frauen auf einen Freund und weniger auf eine professionelle Hilfe. Während 39 Prozent der Frauen angeben, bei einem Freund oder Bekannten um Hilfe bei handwerklichen Fragen zu bitten, sind es nur ein Viertel (25 Prozent) der Männer. 
Axa Deutschland