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R+V-Tochter Condor verdient gut im Sachgeschäft

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Der Maklerversicherer Condor hat im letzten Jahr gut verdient. Wie die R+V-Tochter mitteilt, stiegen die gebuchten Bruttobeiträge im Jahr 2018 um 3,3 Prozent auf gut 472,1 Mio. Euro. Wachstumstreiber war dabei vor allem das Kompositgeschäft.

So stiegen die Bruttobeiträge in der Schaden- und Unfallversicherung um 5,7 Prozent auf 176,7 Mio. Euro. Die größten Sparten gemessen an den Prämien waren Kraftfahrt (81,9 Mio. Euro), Sachversicherungen (78,3 Mio. Euro) und Haftpflicht (11,2 Mio. Euro). Die Zahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge erhöhte sich um 3,3 Prozent auf 653.696 Stück. Die kombinierte Brutto-Schaden-Kosten-Quote (Combined Ratio) stieg wegen erhöhter Aufwendungen für Versicherungsfälle auf 105,6 Prozent (Vorjahr: 101,6 Prozent).

 

Auch der Start ins neue Jahr scheint für die Condor zufriedenstellend zu sein. So stiegen die gebuchten Bruttobeiträge auf 194,2 Mio. Euro (Vorjahr: 191,8 Mio. Euro). Die Condor Allgemeine legte um 5,2 Prozent auf 113,8 Mio. Euro zu. Dieser Trend in der Schaden- und Unfallversicherung dürfte sich im Gesamtjahr fortsetzen. Zugleich erwartet Condor, dass die Combined-Ratio bei üblichen Schadenverläufen unter die 100-Prozent-Marke sinkt. Die Condor Lebensversicherung startete mit einem leichten Rückgang der gebuchten Bruttobeiträge auf 80,4 Mio. Euro (Vorjahr: 83,7 Mio. Euro) ins neue Jahr - bei zugleich hohen Steigerungen der laufenden Beiträge. Allerdings erwartet die R+V-Tochter im laufenden Geschäftsjahr wegen zahlreicher Produktneuerungen noch ein weiteres Wachstum. So will die Condor unter anderem im Juli eine fondsgebundene Rentenversicherungen auf den Markt bringen.

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