Frauenländerspiel zwischen Frankreich und Deutschland im Februar 2019 in Paris
Frauenländerspiel zwischen Frankreich und Deutschland im Februar 2019 in ParisQuelle: dpa
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WM-Start: Frauenfußballerinnen verletzten sich anders als Männer

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der deutsche Herrenfußball hat mit dem FC Bayern München seinen alten und neuen Meister wie Pokalsieger gefunden und Jürgen Klopp hat mit den "Reds" des FC Liverpool endlich den europäischen Fußballthron erklommen. Und während die Männer weitgehend in den mehr oder weniger verdienten Urlaub entschwunden sind, kommen die Damen der Zunft in wenigen Tagen in Frankreich zur Frauen-WM zusammen. Mit von der Partie sind natürlich auch wieder die Versicherer.

Statistiken der Unfallversicherer belegen, dass sich jeder neunte Unfall beim Sport ereignet. Jeder dritte Sportunfall passiert wiederum beim Fußball, das sind etwa 37 Prozent aller Sportverletzungen. Dabei entstehen die meisten Verletzungen erwartungsgemäß beim impulsiven Spiel, durch Gegnerkontakt oder Fouls, heißt es beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Allerdings: Frauen verletzen sich oftmals anders als ihre männlichen Kollegen. So erleiden die Fußballerinnen verstärkt Muskelverletzungen an Oberschenkel, Hüfte und Leiste zuziehen.

 

Zudem leiden die Damen infolge eines Sportunfalles zumeist an schweren Schädigungen ihrer Bänder, wie denen an Sprunggelenk und Knie. Besonders die Häufigkeit von Verletzungen des vorderen Kreuzbandes ist bei Frauen zehn Mal höher als im Männerfußball. Zudem besteht die größte Verletzungsgefahr in einem Spiel erwartungsgemäß bei Zweikämpfen. Fast 30 Prozent aller Verletzungen im Frauenfußball entstehen nach Angaben des Weltfußballverbandes FIFA vor allem dann, wenn der Aktion ein Zweikampf vorangegangen ist. Immerhin: Bei den Männern ist es fast die Hälfte.

 

Mit vom Spiel sind natürlich auch wieder die Versicherer - ähnlich wie beim Herrenturnier vor einem Jahr in Russland. Sei es die TV-Ausfallversicherung, die Police gegen einen möglichen Imageschaden, die Krankentagegeld-Versicherung, die Veranstalter-Haftpflicht, die Sportstätten- oder Sportinvaliditätsversicherung - praktisch jede Eventualität ist auch beim Frauenturnier wieder in irgendeiner Form versichert. Ein wenig Glück ist letztlich aber wieder bei den Damen im Spiel - nämlich, wenn es um die Frage geht, wer am Ende die begehrte WM-Trophäe wieder mit nach Hause nehmen darf.

Frauenfußball-WM
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