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Makler denken zu spät an den Ruhestand

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Regelung der privaten Altersvorsorge und des eigenen Ruhestandes sollte bei den Bundesbürgern ganz oben auf der To-Do-Liste stehen. Die Versicherungsmakler selbst scheinen es bei diesem Thema allerdings nicht so genau zu nehmen. Knapp 85 Prozent der Versicherungsmakler haben laut aktuellem Demnach haben Maklerbarometer von Policen Direkt ihre Nachfolge noch nicht geregelt. Dabei plant fast jeder Dritte, in den nächsten fünf Jahren in Ruhestand zu gehen.

Demnach haben 15 Prozent der Befragten bereits das Rentenalter erreicht. Allerdings haben nicht einmal fünf Prozent die Vorkehrungen getroffen, dass sie in den nächsten zwölf Monaten in die Rente gehen können. Mehr als 70 Prozent der Befragten gehen erst in fünf Jahren oder später in den Ruhestand. Der Grund: Der Beleg: 66 Prozent sehen die Suche nach einem geeigneten Nachfolger als große Herausforderung in der Bestandsnachfolge. Für 45 Prozent hat auch der gute Preis für das eigene Lebenswerk höchste Priorität. Lediglich 34 Prozent sehen steuerliche oder rechtliche Gründe als große Herausforderung bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger.

"Den meisten Versicherungsmaklern geht es in erster Linie darum, dass ihre Kunden in Versicherungsfragen dauerhaft gut beraten sind."
Philipp Kanschik, Projektverantwortlicher für die Maklerrente bei Policen Direkt und Initiator der Studie
"Dass Zukunftsfragen oft noch nicht geklärt oder noch nicht einmal gestellt sind, ist für uns ein deutliches Alarmzeichen. Denn Zeit ist der entscheidende Faktor, wenn es darum geht, die Nachfolge ordentlich zu regeln", glaubt Philipp Kanschik, Projektverantwortlicher für die Maklerrente bei Policen Direkt und Initiator der Studie. 
Ergebnisse des Maklerbarometer 2019
Ergebnisse des Maklerbarometer 2019Quelle: Policen Direkt
Zudem bevorzugen 34 Prozent der Befragten eine Maklerrente als Modell für ihre Nachfolge. Jeweils 18 Prozent setzen auf einen Unternehmensverkauf bzw. auf eine Übergabe innerhalb der Familie. Dabei ist sich die Hälfte der Versicherungsmakler sicher, dass sie aus Altersgründen die Tätigkeit aufgeben werden. "Offenbar stehen Versicherungsmakler zu ihrem Beruf und sehen sich auch gut aufgestellt. Denn nicht einmal jeder 5. lässt sich durch Bürokratie, Konkurrenz und Digitalisierung den Spaß so nachhaltig verderben, dass er deswegen ans Aufhören denkt", glaubt Kanschick.
Makler · Ruhestandsplanung · Policen Direkt
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