Die Erde, ein Ort vieler Konflikte
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Politik & Regulierung

Feri warnt vor "sehr deutlichen Korrekturen" am Finanzmarkt

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die guten Zeiten sind vorbei, die Ungewissheit regiert. Das ist in etwa die Situation, die Feri bei seinem "geopolitischem Reality Check" für Finanzmärkte beschreibt. Die schwierige Situation verlangt von den Marktteilnehmern Aufmerksamkeit und Wissen. Trennt sich also in naher Zukunft die Spreu vom Weizen auf dem Finanzmarkt?

Nach einigen Allzeithochs auf den Finanzmärkten ist laut des Investmenthauses Feri nun eine "Phase der Fragilität" eingetreten, in der gegensätzliche Kräfte auf die Märkte einwirken. Niedrige Zinserwartungen und "akkomodierende Notenbanken" in Kombination mit schwächeren, aber immer noch tragfähigen Fundamentaldaten, würden eine grundsätzlich günstige Konstellation für Risikoanlagen schaffen, sogenannte "Sweet Spots". Allerdings hätten die schlechten Nachrichten aus der geopolitischen Sphäre gezeigt, wie verletzlich dieser "Sweet Spot" in Wirklichkeit ist. Als Beispiel führt Feri den Handelskonflikt zwischen den USA und China an oder auch den Konflikt der Vereinigten Staaten mit dem Iran an.

 

Komplexität der Finanzmärkte gestiegen

 

Diese geopolitischen Risiken verstärken die Neigung zu schnellen Stimmungswechseln, was bei den Akteuren "hohe Komplexität und Szenario-Reagibilität impliziert". Sollten sich die geopolitischen Problemfelder günstig entwickeln, käme das "Sweet Spot"-Umfeld erneut zur Entfaltung und könnte weitere Kursavancen auslösen.

 

Eine Eskalation könnte dagegen "sehr deutliche Korrekturen nach sich ziehen". Nach den starken Kursgewinnen in diesem Jahr sei die Bereitschaft vieler Investoren für Gewinnmitnahmen hoch.

Anleger sollten deshalb "jederzeit hellwach" sein, um auf plötzliche Änderungen im Anlageszenario "flexibel reagieren" zu können. Ein Hinweis, der immer sinnvoll ist.

Feri Gruppe
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