Seit fünf Jahren ist Jan Hauke Krüger als Marke am Markt, davor hat er die Headhunter-Tätigkeit als Angestellter ausgeführt. Unterstützt wird er von drei erfahrenen Freelancern. Mit Anfang 50 und 30 Jahren Berufserfahrung, davon 20 Jahre in der Assekuranz, verfügt Krüger über eine sehr gute Branchenkenntnis, ein großes Netzwerk und hohe Fachkompetenz in der Personalgewinnung. www.jan-hauke-krueger.de
Seit fünf Jahren ist Jan Hauke Krüger als Marke am Markt, davor hat er die Headhunter-Tätigkeit als Angestellter ausgeführt. Unterstützt wird er von drei erfahrenen Freelancern. Mit Anfang 50 und 30 Jahren Berufserfahrung, davon 20 Jahre in der Assekuranz, verfügt Krüger über eine sehr gute Branchenkenntnis, ein großes Netzwerk und hohe Fachkompetenz in der Personalgewinnung. www.jan-hauke-krueger.deQuelle: Jan Hauke Krüger
Schlaglicht

Headhunter: "Geld ist immer wichtig und meistens bei Versicherern auch vorhanden"

Von David GorrTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
"Können Sie gerade frei sprechen", diesen Satz hören unsere Leser am Telefon während der Arbeitszeit nicht selten. Vielleicht ist am Ende der Leitung Jan Hauke Krüger, der seit mehr als zehn Jahren Headhunter ist. Seine Auftraggeber sind nationale wie internationale Versicherer, große und mittlere Versicherungsmakler, branchentypische Dienstleister und Unternehmen, die sich im Risikomanagement verstärken möchten.

Viele Geschäftsbeziehungen bestehen schon seit Jahren. "Die Tätigkeit kommt meinem Naturell sehr entgegen", antwortet Krüger auf die Frage, warum er denn Headhunter wurde. "Zudem war ich in verschiedenen beruflichen Bereichen langjährig als Führungskraft tätig, habe Spaß und Erfolg im Vertrieb, hohes Interesse am einzelnen Menschen und bin gerne Dienstleister."

 

Der Diplom-Pädagoge bringt zehn Jahre operative Erfahrung aus der Assekuranz mit: zunächst im Vertrieb, in der Personalentwicklung und als Geschäftsstellenleiter bei einem Industrieversicherer, danach als Abteilungsleiter bei einem führenden Industriemakler. Sein Recherchetool sind überwiegend das Telefon, das eigene Netzwerk und Social-MediaPlattformen. "Stellenanzeigen sorgen für Aufmerksamkeit und, ab und an, auch für Überraschungen", so Krüger. "Die neuen Kommunikationsformen helfen ungemein, die Nutzungsbreite an der Dienstleistung ist dadurch erheblich gewachsen." Er gibt zu, dass ohne Internet vor 20 Jahren die Anzahl der Transaktionen vermutlich geringer und die Geschwindigkeit eine andere war.

 

"Es war deutlich responsiver und zum Teil auch eher auf Selektion aus." Wie sieht nun die aktuelle Situation auf dem Stellenmarkt der Versicherungsbranche aus? "In meinem Segment, also Positionen zwischen 50.000 und 150.000 Euro Jahresbrutto in der Gewerbe- und Industrieversicherung, gibt es aktuell mehr Vakanzen als geeignete Kandidaten. Kritische Faktoren sind die fachliche Kompetenz, die jeweilige Region, das Gehaltsgefüge sowie die Persönlichkeit." Dass manche ihn nur damit beauftragen, einen Kandidaten vom Konkurrenten abzuwerben, ist Tagesgeschäft.

 

Einer seiner längsten Suchaufträge dauerte 1,5 Jahre. Im IT-Bereich verspürt er keine zunehmende Nachfrage, "wobei 'die IT' ein sehr breites Segment umfasst und unsere Branche in einem starken Wettbewerb steht", betont Krüger. Und mit was lockt man gute Kandidaten nun? "Es ist die neue Herausforderung, das interessante Angebot, der nächste, richtige Schritt. Geld ist immer wichtig und meistens auch vorhanden."

Headhunter · Headhunting am Arbeitsplatz
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