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Unternehmen & Management

Munich Re versichert jetzt auch Kryptowährungen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Münchener sichern jetzt auch Kryptowährungen vor Langfingern. Der Rückversicherer hat dem Fintech Curv "eine Police ausgestellt, nach der Investitionen in Kryptowährungen vor Diebstahl gesichert werden".

Ab sofort können Institutionen und Organisationen bei Curv über eine Sicherung ihrer Einlagen in Höhe von 50 Mio. US-Dollar verfügen, meldet btc-echo.de. Für das New Yorker Unternehmen ist es ein großer Schritt: "[Wir] werden künftig in der Lage sein, Verluste aus Krypto-Investments zu begleichen", schreibt das Unternehmen. Das Fintech wendet sich mit seinem Angebot an bedeutende Investoren, die für mehr Vertrauen in Bitcoin & Co. sorgen könnten. Ein Hack könnte diese Gläubigkeit natürlich unmittelbar erodieren lassen, wogegen eine Absicherung hilft.

 

Ein Diebstahl ist ein alles andere als ein an den Haaren herbeigezogenes Ereignis. Gerade kürzlich haben Hacker Bitcoins für 36 Millionen Euro von einer Handelsplattform gestohlen. Zuvor hatten sie geduldig auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, wahrscheinlich auf den kurz zuvor erfolgten Anstieg der Währung ­- VWheute berichtete.  

 

Der Schutz durch die Münchener Rück ist für das Unternehmen wichtig, obwohl "digitale Vermögenswerte weder durch einzelne Cyberattacken noch durch Insiderabsprachen von Curvs Wallet-Service gestohlen werden können", wie Curv-CEO Itay Malinger erklärt. Mit der Absicherung werde dennoch eine weitere Sicherheit eingebaut.

 

Das Unternehmen spricht laut btc-echo.de von einer "einmaligen Lösung des Risikotransfers" und einem "Meilenstein" in der Regelung der Versicherung von digitalen Vermögensklassen.

Munich Re · Bitcoin · Kryptowährung
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