Die Uniqa-Towers in Berlin
Die Uniqa-Towers in BerlinQuelle: Uniqa
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Uniqa profitiert weiter vom internationalen Geschäft

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Geschäft in Mittel- und Osteuropa sorgt beim österreichischen Versicherer Uniqa augenscheinlich weiter für gute Laune. So erzielte das Tochterunternehmen Uniqa International im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 ein Ergebnis vor Steuern von 55,1 Mio. Euro und toppte damit das vorjährige Ergebnis um 28,9 Prozent. Die Net Combined Ratio sank seit 2011 von 107 Prozent auf 95,5 Prozent.

Dabei verbuchte der Versicherer in der Sachsparte ein Beitragsplus von 7,0 Prozent auf 1.067,4 Mio. Euro. In der Lebensparte sanken die Prämieneinnahmen indes vor allem durch den strategisch geplanten Rückzug vom Einmalerlaggeschäft in Polen um 128,7 Mio. Euro auf 419,7 Mio. Euro. "Es ist uns gelungen, CEE neben der traditionellen Säule Österreich als zweite strategische Säule im Konzern zu etablieren", betonte Wolfgang Kindl, Vorstandschef der Uniqa International. "Wir haben mittlerweile 6,5 Millionen Kunden im CEE-Raum. das sind rund 65 Prozent unserer konzernweiten Kunden", so Kindl weiter. 

 

Zudem sei die Komplexität der in Zentral und Osteuropa (CEE) angebotenen Produktpalette signifikant von über 1.000 auf unter 500 reduziert, heißt es bei der Uniqa weiter. Ziel sei es gewesen, die umfassende Absicherung für Privatkunden mit maximal 40 Produkten je Land zu gewährleisten. "Ein gutes Beispiel sind die Länder Kroatien, Serbien, Montenegro sowie Bosnien und Herzegowina, in denen ein gemeinsames, regionales Kasko-Produkt entwickelt wurde", so Kindl weiter.

 

Auch auf dem österreichischen Heimatmarkt verzeichnete der Versicherungskonzern 2018 in der Schaden- und Unfallversicherung einen deutlichen Prämienzuwachs von 5,0 Prozent (2018: 1.703,5 Mio. Euro / 2017: 1.621,8 Mio. Euro) und in der Krankenversicherung eine Steigerung von 3,0 Prozent (2018: 1.008,9 Mio. Euro / 2017: 979,7 Mio. Euro). In der Lebensversicherung verringerten sich die verrechneten Prämien um 3,1 Prozent auf 1.022,0 Mio. Euro (2017: 1.055,2 Mio. Euro)

 

Insgesamt verzeichnete die Uniqa im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 ein leichtes Beitragsplus 0,3 Prozent auf 5.309,5 Mio. Euro (2017: 5.293,3 Mio. Euro). In der Schaden- und Unfallversicherung stiegen die verrechneten Prämien durch deutliche Zugewinne sowohl in Österreich als auch in CEE um 5,1 Prozent auf 2.774,4 Mio. Euro (2017: 2.639,7 Mio. Euro). In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien um 4,3 Prozent auf 1.086,4 Mio. Euro (2017: 1.042,0 Mio. Euro). In der Lebensparte sanken die Beitragseinnahmen hingegen aufgrund strategischen Rücknahme des ertragsschwachen Einmalerlagsgeschäft im internationalen Bereich um 10,1 Prozent auf 1.448,6 Mio. Euro (2017: 1.611,6 Mio. Euro).

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