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Versicherer warnen vor E-Scootern auf Gehwegen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Pläne der Bundesregierung zur Einführung von E-Scootern auf deutschen Gehwegen stößt in beiden Versicherern auf Kritik. So warnt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vor den verheerenden Wirkungen eines Aufpralls. Für einen Fußgänger bedeute dies "eine Kraft von rund 150 Kilogramm, also sechs handelsüblichen Zementsäcken", zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) aus einer GDV-Stellungnahme für die heutige Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages.

"Besonders ältere Personen sind schon allein durch einen Sturz potenziell von langwierigen Verletzungsfolgen betroffen. Insofern ist Zulassung der Nutzung auf Fußverkehrsflächen abzulehnen", heißt es in der Stellungnahme weiter. Zwar hat die Bundesregierung bereits eine Verordnung mit Regeln für den Einsatz kleiner Tretroller mit Elektromotor in Deutschland beschlossen. Allerdings scheint der Druck der Versicherer bereits Früchte zu tragen: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will das Fahren von Elektrostehrollern auf Gehwegen entgegen der bisherigen Planung nun nicht mehr erlauben. "Mir geht es darum, neue Formen der Fortbewegung so zu ermöglichen, dass sie niemanden gefährden", wird er bei Spiegel Online zitiert.

 

Auch wenn der GDV den Einsatz der neuen Gefährte auf deutschen Gehwegen durchaus kritisch sieht, springen manche Versicherungskonzerne dennoch auf den neuen Trend an und sehen darin ein neues Umsatzpotenzial. So sieht die Bayerische im Markt ein "großes Potenzial" und sich selbst gut aufgestellt. Die Ergo will in diesem Bereich "auch etwas machen werden". Und auch Wertgarantie möchte in das Geschäft einsteigen, es scheint ein interessanter Wettbewerb zu werden.

GDV · E-Scooter
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