Konzernsitz des Rückversicherers in Hannover
Konzernsitz des Rückversicherers in HannoverQuelle: Hannover Rück
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Hannover Rück nimmt deutlich mehr ein

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Hannover Rück kann auf einen recht guten Start ins neue Jahr blicken. Demnach legte der Rückversicherer bei den Prämieneinnahmen in den ersten drei Monaten des Jahres deutlich zu. Zudem lag die Nettogroßschadenbelastung deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes.

So stiegen gebuchten Bruttoprämien in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 19,2 Prozent auf 6,4 Mrd. Euro (VJ: 5,3 Mrd.). In der Schaden-Rückversicherung verzeichnete die Talanx-Tochter sogar ein Plus von 22,8 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro (VJ: 3,6 Mrd.). Dabei profitierte der Rückversicherer von einer geringeren Nettogroßschadenbelastung von 59,0 Mio. Euro (VJ: 73,4 Mio.). Die Schaden-Kostenquote sank leicht auf 95,7 Prozent (VJ: 95,9 Prozent). Größter Einzelschaden war das Hochwasser in Australien mit 25,2 Mio. Euro, das im Bundesstaat Queensland erhebliche Schäden verursachte, gefolgt von Sturm Eberhard in Deutschland mit 15,2 Mio. Euro. In der Personen-Rückversicherung stiegen die gebuchten Bruttoprämien laut Hannover Rück um 12,0 Prozent auf 2,0 Mrd. Euro.

 

Das operative Ergebnis (EBIT) der Hannover Rück stieg um 3,7 Prozent auf 450,0 Mio. Euro (433,9 Mio. Euro). Der Konzernüberschuss erreichte 293,7 Mio. Euro und liegt um 7,4 Prozent über dem Vorjahreswert. "Wir haben Chancen der Schaden-Rückversicherungsmärkte genutzt und sind mit unserem Portefeuille bisher im zweistelligen Prozentbereich gewachsen. Erfreulich ist das Ergebnis in der Personen-Rückversicherung, wo nach Belastungen aus Vertragsrückzügen im Jahr 2018 nun die gute unterliegende Profitabilität sichtbar wird. Die Kapitalanlagerendite ist mit 3,0 Prozent in etwa stabil geblieben. In Summe sind wir mit einem Konzerngewinn von 293,7 Mio. Euro auf einem guten Weg, unser Jahresziel in der Größenordnung von 1,1 Mrd. Euro zu erreichen", kommentiert der scheidende Vorstandschef Ulrich Wallin die Geschäftsbilanz für das erste Quartal 2019.

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