Die neue Führungsspitze von Coya.
Die neue Führungsspitze von Coya.Quelle: Coya AG
Köpfe & Positionen

Neue Führungsspitze bei Coya

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Berliner Insurtech Coya hat sich eine neue Führungsspitze gegeben. So wechselt Thomas Münkel wechselt plangemäß vom Coya-Vorstand in den Aufsichtsrat und übernimmt dessen Vorsitz von Peter Hagen. Andrew Shaw, Coya-Gründer und bisheriges Vorstandsmitglied, wird neuer CEO des Start-ups.

Dem Aufsichtsrat der Coya AG gehören somit neben dem neuen Aufsichtsratschef Hagen künftig Christian Miele (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Wolfgang Weiler, Andrew McCormack und Mato Perić an. "Ich freue mich, in der Funktion als Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender zum bisherigen Erfolg von Coya beigetragen zu haben. Wie mit meinen Mitgründern und den Investoren und Gesellschaftern abgestimmt, war es meine Aufgabe, Coya vor allem beim Aufbau des Unternehmens und der Prozesse intensiv zu begleiten und zu unterstützen, mit dem Ziel, die Kontinuität im Unternehmen zu sichern und anschließend in eine beratende Funktion überzuwechseln", kommentiert Hagen, der dem Insurtech als Gesellschafter und Berater weiter verbunden sein soll.

 

Mit dem Wechsel von Thomas Münkel in den Aufsichtsrat übernimmt zudem Andrew Shaw, Coya-Gründer und bisheriges Vorstandsmitglied, den Vorsitz im Vorstand der Coya AG. Zudem wurde Johannes Jacobsen, bisheriger Head of Legal & Compliance bei Coya, unter Vorbehalt der aufsichtsbehördlichen Zustimmung in den Vorstand zum Chief Governance Officer bestellt.

 

Gefragt nach den Gründen für den Wechsel an der Unternehmensspitze heißt es bei Coya: "Es war von Anfang an geplant, dass Peter Hagen beim Aufbau von Coya entscheidend mitwirkt und anschließend in eine beratende Funktion wechselt. Die Stelle als Vorsitzender des Aufsichtsrates bekleidet mit Thomas Münkel nun ein weiterer Mitgründer von Coya. Diese Personalüberlegung wurde langfristig geplant; ein genauer Zeitpunkt stand hierfür jedoch nie fest."

 

Dabei sieht sich das Insurtech auf Anfrage von VWheute voll im Plan. "Thomas Münkel hat eine hervorragende Arbeit geleistet und mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und Expertise zur positiven Entwicklung von Coya beigetragen. Dies wird er im übrigen auch als Vorsitzender des Aufsichtsrates tun. Obwohl wir ohne große Marketing-Kampagne und mit einem Softlaunch Ende September 2018 gestartet sind, um unsere Systeme zu testen und weiter auszubauen, konnten wir bis dato insgesamt über alle Produktsparten und Kanäle hinweg eine fünfstellige Zahl an Kunden erreichen, wir freuen uns über ein dynamisches Wachstum. Dabei muss das Konzept natürlich auch nachhaltig sein, das wird erst ein längerer Zeitraum zeigen. Wir liegen aktuell voll im Plan", betont ein Unternehmenssprecher.

 

So verwundert es nicht, dass das Berliner Start-up noch ehrgeizge Ziele hat: "Nach wie vor sind wir mit Coya noch am Anfang unserer Reise. Wir bauen unser Portfolio nach und nach auf. Neben Standardversicherungen wie Hausrat oder Privathaftpflicht planen wir auch mit neuartigen Konzepten. Ein zweiter Vertriebskanal umfasst Kooperationspartner, die unsere Produkte mit ihren Angeboten oder Dienstleistungen verkaufen. Den Vertrieb über Branchen, die direktes Geschäft mit dem Endkunden machen, werden wir ebenso weiter ausbauen wie unser B2C-Geschäft."

Coya · Insurtech
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