Rententopf
RententopfQuelle: Bernd Kasper / PIXELIO (www.pixelio.de)
Politik & Regulierung

Bundeskabinett beschließt Rentenerhöhung zum 1. Juli 2019

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Erhöhung der gesetzlichen Rente beschlossen. Demnach soll diese zum 1. Juli um 3,18 Prozent zu, im Osten sogar um 3,91 Prozent. 

Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) sprach in diesem Zusammenhang von einer "außerordentlich erfreulichen Entwicklung bei den Renten". Aktuell beziehen mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland eine gesetzliche Rente. Die geplante Rentenerhöhung im Sommer würde mit jährlichen Mehrausgaben von fast elf Mrd. Euro zu Buche schlagen. Davon trägt der Bund rund 470 Mio. Euro. Damit steigt das Rentenniveau leicht auf 48,16 Prozent. Zudem steigt der Rentenwert im Osten auf 96,5 Prozent des Westwerts. Nach dem Willen des Gesetzgebers soll dieser Wert bis 2024 schrittweise auf 100 Prozent des Westwertes steigen.

 

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert indes einen höheren Bundeszuschuss zur gesetzlichen Rente. "Wir brauchen einen höheren Bundeszuschuss - die gesamtgesellschaftlichen Leistungen der Rentenversicherung werden aktuell nicht annähernd gegenfinanziert. Dafür bräuchten wir eine Erhöhung in zweistelliger Milliardenhöhe", fordert Verdi-Chef Frank Bsirske gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland

 

Erst Anfang der Woche hatten die Verbraucherschützer der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) ein eigenes kostengünstiges Altersvorsorgemodell vorgelegt, das als öffentlich-rechtlich organisiertes Standardprodukt vertriebskostenfrei über den Arbeitgeber verbreitet werden soll. Bemerkenswert ist dabei, dass Verbraucherschützer mit der "Extrarente" die angesparten Gelder vor allem in Aktien anlegen wollen.

Rentenerhöhung · gesetzliche Rentenversicherung
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