Strudel für 40.000 Euro
Strudel für 40.000 EuroQuelle: fotoART by Thommy Weiss  / www.pixelio.de / PIXELIO
Politik & Regulierung

40.000 Euro Kuchen mit Gefängnisüberraschung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Sie wollten schon immer essen wie ein König? Eine Frau in Italien kann ihnen einen 40.000 Euro Strudel anbieten, der ihren Mann zusätzlich ins Gefängnis bringen könnte.

Die Geschichte ist eigentlich zu schön, um wahr zu sein. Eine Hobbybäckerin im italienischen Padua kreierte einen Strudel und nutzte dafür naheliegenderweise den Ofen. Was sie nicht wusste, ihr Freund, gegen den die Steuerbehörden wegen Geldwäsche in Höhe von 40 Millionen Euro ermitteln, hatte sich den Ort als Geldversteck auserkoren. Offenbar wird der Ofen nicht allzu häufig genutzt, was sich nun rächte.

 

Es kam, wie es die Physik vorschreibt. Die Wärme verwandelte das Papiergeld in kleine, schwarze Papierstreifchen. Das war aber nicht das Schlimmste, was den beiden Turteltauben passierte, denn die Justizbehörden fanden den Strudelfall auch lecker.

Ob die Behörden ein Stück vom Kuchen abbekamen, ist nicht überliefert. Geschmeckt haben dürfte ihnen der Fall allerdings, denn die Strudelfachkraft plauderte den Vorfall am Telefon gegenüber einer Freundin aus, während die Polizei die Ohren spitzte.

 

Vor Gericht nutzte die Justiz naheliegenderweise Strudelgate als Beleg dafür, dass der Mann tatsächlich zwielichtige Geldgeschäfte betreibe. Der Kuchen könnte für den Angeklagten daher noch teurer werden.

 

Ob die Frau den Vorfall einer Versicherung meldete, ist leider nicht überliefert, aber VWheute würde die Schadenanzeige sehr gerne lesen.

Strafe · Gefängnis · Italien · Steuern
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