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Steigende Lebenserwartung: Der 100. Geburtstag wird zur Normalität

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Dass die Lebenserwartung immer weiter steigt, ist an sich keine Neuigkeit. Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) hat im Auftrag der deutschen Versicherungswirtschaft nun errechnet, dass mittlerweile mehr als jedes dritte neugeborene Mädchen (37 Prozent) wohl 100 Jahre alt werden dürfte. Von den Jungen könne allerdings nur jeder zehnte (elf Prozent) darauf hoffen.

Demnach erreichen den aktuellen Berechnungen zufolge neugeborene Frauen in Deutschland ein Alter von durchschnittlich 94,8 Jahren. Die Lebenserwartung der Männer beträgt 88,6 Jahre. Dabei beruhen die Untersuchungen der Wissenschaftler vom MPIDR auf Prognosen der Vereinten Nationen und unterstellen, dass die aktuellen Fortschritte bei der Lebenserwartung anhalten. Allerdings: "Wir wissen zum Beispiel nicht genau, wie sich das Rauch- und Trinkverhalten in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird", konstatiert Dmitri Jdanov, verantwortlicher Wissenschaftler am Max-Planck-Institut. Zudem sei offen, inwieweit die heute Geborenen von weiteren Verbesserungen bei der Gesundheitsversorgung profitieren.

 

Allerdings können laut Untersuchung auch ältere Menschen davon ausgehen, dass sie künftig länger leben dürften. So dürften 81 Prozent der heute 50-jährigen Frauen ihren 80. Geburtstag feiern. Von den gleichaltrigen Männern schaffen das immerhin 70 Prozent. Jede Zweite der heute 50-jährigen Frauen wird mindestens 90 Jahre alt, zwölf2 Prozent mindestens 100, so die Untersuchung. Von den heute 50-jährigen Männern darf etwa jeder Dritte (36 Prozent) auf das Erreichen des 90. Geburtstages hoffen. Den 100. Ehrentag erleben laut der Prognose noch drei Prozent der heute 50-jährigen Männer.

Lebenserwartung · Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR)
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