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Märkte & Vertrieb

Bayerische, Ergo, Huk und Zurich steuern den E-Scooter-Zug

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
In vielen Großstädten rund um die Welt gehören E-Scooter bereits zum Stadtbild. Doch auch hierzulande werden die kleinen elektrischen Flitzer immer beliebter, was auch die Versicherer erkannt haben. Einige große Häuser haben bereits Witterung aufgenommen und basteln an Plänen für die Versicherung der E-Scooter.

Die Bayerische sieht im Markt ein "großes Potenzial" und sich selbst gut aufgestellt: "Wir haben für alle Kunden ein Angebot, sowohl für den Privatkunden als auch für den Sharing-Markt." Der Versicherer glaubt an einen großen Markt: "Die Anbieter von E-Scootern stehen in den Startlöchern, um Ihre Produkte auf dem Markt zu platzieren. Wir erwarten besonders im Sharing-Bereich eine große Verbreitung der Fahrzeuge, vor allen in Großstädten. Aber auch für Privatkäufer ist der Markt aufgrund der leichten Zugangsvoraussetzung, fahrbar mit Vollendung des 12. Lebensjahres, keine Führerscheinpflicht und auch erschwingliche Preise, sehr attraktiv."

 

Die Münchener sehen sich als Wegbereiter beim Thema: "Die Bayerische ist Innovationen gegenüber immer aufgeschlossen. Daher haben wir sofort zugesagt, als wir gefragt wurden, ob wir das erste Testfeld in Deutschland in der Stadt Bamberg begleiten wollen. Wir sehen uns als einen der Pioniere auf diesem Feld."  

Auch die Zurich will auf dem Markt mitmischen. "Wir haben uns grundsätzlich entschieden, Vorreiter beim Thema Elektromobilität zu sein." Das Unternehmen geht davon aus, dass die Elektromobilität mittelfristig einen deutlich größeren Anteil als bisher bei der individuellen Mobilität haben wird.

 

Weiter schreibt das Unternehmen: "Bereits 2012 haben wir den speziellen Absicherungsbausteine "Elektro-Plus" für elektrisch betriebene KFZ vorgestellt. Jetzt haben wir die Absicherungslösung für Elektrokleinstfahrzeuge wie die E-Scooter vorgestellt."

Obwohl die Flitzer in Deutschland offiziell noch gar nicht zugelassen werden, hat das Kraftfahrtbundesamt im März 2019 eine Sondergenehmigung für zwei E-Scooter Modelle erteilt. Für diese hat die Zurich als erster Versicherer in Deutschland eine sogenannte Vorgriffsregelung. Zurich Exklusivpartner dürfen jeweils die Haftpflicht-Plakette für diese Fahrzeuge ausgeben und den Versicherungsschutz bereitstellen.

 

"Innovationen sind aber nur dann von Bedeutung, wenn sie relevant sind: Von den E-Scootern sind deutschlandweit bereits jetzt rund 700 Fahrzeuge mit dem Zurich E-MobilSchutz unterwegs", schreibt die Zurich.

 

Huk und Ergo

 

Und was macht der Fahrzeug-Platzhirsch Huk-Coburg aus dem Thema, akzeptiert der Versicherer auch langsame Fahrzeuge mit zwei Reifen? Das tut er durchaus: "Sobald der Entwurf einer Verordnung für E-Kleinstfahrzeuge verabschiedet wurde, werden wir eine Kfz-Haftpflichtversicherung und eine Teilkasko-Versicherung anbieten."

 

Exklusiv erfuhr VWheute von Mark Klein, Chief Digital Officer Ergo Group, dass die Düsseldorfer in diesem Bereich "auch etwas machen werden". Auch Wertgarantie möchte in das Geschäft einsteigen, es scheint ein interessanter Wettbewerb zu werden.
E-Scooter · die Bayerische · Ergo · Huk-Coburg · Zurich
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