Christian Gründl (Leiter Strategie, Data, Organisation), Nils Reich (Vorstand Sachversicherung) und Alexander Vollert (CEO) (v.l.n.r.)
Christian Gründl (Leiter Strategie, Data, Organisation), Nils Reich (Vorstand Sachversicherung) und Alexander Vollert (CEO) (v.l.n.r.)Quelle: lie
Unternehmen & Management

Axa sucht Kreative für Firmenkunden

Von Monika LierTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Das Berliner Startup Circula, das die digitale Erfassung und Verarbeitung von Reisespesen ermöglicht, ist der Sieger der vierten "Axa Startup Night". Seit 2014 sucht die deutsche Axa-Gruppe mit diesem Wettbewerbsformat unternehmerisch agierende Gründer, die kreative Ideen zu versicherungsnahen Themen haben oder an Innovationen arbeiten, die helfen, Alltagsprobleme von Kunden zu lösen. Im Fokus des diesjährigen Wettbewerbs ging es um Gründerideen für die Zielgruppe kleine und mittelständische Unternehmen (SME).

"Wir wollen im Firmenkundengeschäft nach vorne marschieren und mehr sein als der reine Zahlmeister", sagte Nils Reich, Vorstand der Sachversicherung, bei der Preisverleihung. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro sowie die Chance auf eine Kooperation mit der Versicherungsgruppe. Für die verschiedenen Service-Welten "Mobilität", "Gesundheit", "Wohnen & Leben" sowie "SME" versucht die Axa, den jeweiligen Zielkunden zusätzlichen Nutzen zu stiften. "Wir bieten Gründern Kooperations- sowie Beteiligungsmöglichkeiten und auch Versicherungsschutz. Wir sind dabei sehr offen und tun das partnerschaftlich, um in den Austausch mit ihnen zu kommen und Plattformen zu schaffen. Und wir wollen uns auch weiter in der deutschen Gründerszene vernetzen", sagte Axa-Chef Alexander Vollert. Da man feststelle, dass der Flaschenhals vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen die Administration sei, wolle man sich als Partner dieser Aufgaben annehmen, damit sich die Firmen auf ihre Kernkompetenz konzentrieren könnten.

 

Unlängst hatte die Axa-Gruppe ihr Angebot für Firmenkunden um die Rechnungsvorfinanzierung mit einhundertprozentigem Ausfallschutz (Factoring) erweitert. Für dieses Angebot namens "SimpleCash" arbeitet sie mit der Abcfinance GmbH und der Decimo GmbH zusammen. Der Wettbewerbsgewinner Circula verspricht, den Verwaltungsaufwand von Reisespesen um 70 Prozent reduzieren zu können. Es handelt sich um eine "intelligente App", die mit dem digitalen Workflow verdrahtet ist, stellte Mitbegründer und CEO Nikolai Skatchkov vor. Die App könne die Spesen prüfen, freigeben und direkt in die Buchungssysteme übertragen, da man auf Datev aufsetze. Seinen Angaben zufolge werden von elf Millionen Deutschen jährlich rund 187 Millionen Geschäftsreisen abgerechnet. Allein der Erfassungsaufwand beim Reisenden und die folgenden Verwaltungsarbeiten beim Unternehmen lösten einer Studie von HRS Und GBTA Foundation zufolge einen Aufwand von 48 Euro aus. 80 Prozent der elektronisch erfassten Rechnungen kann die App laut Skatchkov bereits selbständig erkennen. "Papierrechnungen müssen noch manuell eingegeben werden", sagte er. Hier liege die Rate erst bei 30 bis 40 Prozent.

Axa Deutschland
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