Konzernsitz des fränkischen Versicherers
Konzernsitz des fränkischen VersicherersQuelle: Nürnberger
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Geschäftsbilanz 2018: Nürnberger sieht sich über dem Plan

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Erst kürzlich verlängerte die Nürnberger ihr sportliches Engagement als Haupt- und Trikotsponsor beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Nun scheint der fränkische Versicherer seine geschäftlichen Ziele für das Jahr 2018 deutlich übertroffen zu haben. Mit einem Konzernergebnis von 60,8 Mio. Euro liegt die Nürnberger deutlich über dem prognostizierten Wert für 2018.

So liegen die Beitragseinnahmen für das abgelaufene Geschäftsjahr über alle Versicherungszweige hinweg bei 3,478 Mrd. Euro (VJ: 3,403 Mrd.) und damit 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Neugeschäft verbesserte sich um fast 7,8 Prozent auf 555,9 Mio. Euro (VJ: 515,9 Mio.). Allein in der Lebensparte stiegen die Neubeiträge um 7,0 Prozent auf 430,1 Mio. Euro (VJ: 402,1 Mio.). Das Gesamtergebnis stieg ebenfalls deutlich von 329,4 Mio. Euro auf 473,4 Mio. Euro. In der Krankenversicherung lagen die Neubeiträge im vergangenen Jahr bei 10,5 Mio. Euro (VJ: 10,2 Mio.). Der Versicherungsbestand nach Verträgen stieg Unternehmensangaben zufolge auf 400.777 (382.643). Die Brutto-Schaden-Kosten-Quote in der Kompositsparte sank deutlich von 95,3 Prozent auf 91,4 Prozent.  Die Leistungen für Versicherungsfälle und Beitragsrückerstattungen stieg auf 2,74 Mrd. Euro (VJ: 2,56 Mrd.). Beim Konzernumsatz legte die Nürnberger leicht um 0,4 Prozent auf 4,404 Mrd. Euro zu. Zudem waren 2018 durchschnittlich 4.472 Mitarbeiter (VJ;: 4.306) bei der Nürnberger beschäftigt, davon 127 Auszubildende (VJ: 119)

"Bei unserer Kernkompetenz - dem Einkommensschutz - konnten wir mit frischen Produkten unsere ohnehin starke Marktstellung weiter ausbauen. Und wir setzten damit Maßstäbe im Markt: Die innovative Berufsunfähigkeitsversicherung mit GKV-Check zählt genauso dazu wie die Grundfähigkeitsversicherung. Schnellere und optimierte Beratungssoftware lässt uns die Wünsche und Bedürfnisse unserer Zielgruppen besser denn je erkennen und verstehen", kommentiert Vorstandschef Armin Zitzmann die Geschäftsbilanz für 2018. Für das laufende Geschäftsjahr bei der Dachgesellschaft NBG mit einem Jahresüberschuss von ca. 50 Mio. Euro. Für den Konzern erwartet der Nürnberger-Chef ein Ergebnis nach Steuern in der Größenordnung von 55 Mio. Euro. Zudem soll die Dividende erneut stabil bleiben: "Wir können unseren Aktionären auch in diesem Jahr wieder drei Euro pro Aktie zahlen", kündigt Zitzmann an.
Armin Zitzmann · Nürnberger
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