Erneut wenige Beschäftige in der Versicherungsbranche
Erneut wenige Beschäftige in der VersicherungsbrancheQuelle: Konstantin Gastmann / PIXELIO (www.pixelio.de)
Unternehmen & Management

AGV: Weniger Beschäftigte und mehr Fehlzeiten in der Versicherungsbranche

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Zahl der Beschäftigten in der Versicherungsbranche ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Nach Angaben des Arbeitgeberverbandes AGV ist die Gesamtzahl der Angestellten in 2018 um 1,4 Prozent auf 201.900 Beschäftigte gesunken.

Im Innendienst ist nach Angaben des AGV ein leichter Rückgang zu verzeichnen (- 0,3 Prozent bzw. - 500 Mitarbeiter) auf 158.900. Zudem sank die Zahl der angestellten Außendienstmitarbeiter um 5,6 Prozent bzw. 1.900 Mitarbeiter auf 32.400. Zudem bilden die Versicherer auch immer weniger aus. Demnach sank die Zahl der Auszubildenden um 3,6 Prozent auf 10.700. Darüber hinaus ist die Fehlzeitenquote im Innendienst mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (Vorjahr 6,3 Prozent). Durchschnittlich waren die Mitarbeiter demnach an 15,9 Tagen krank. Männer fehlten krankheitsbedingt an 13,0 Tagen, Frauen an 18,8 Tagen.

 

Wichtigster Versicherungsstandort im Vergleich der Bundesländer ist weiterhin Nordrhein-Westfalen mit 75.920 sozialversicherungspflichtigen Angestellten (26,1 Prozent). Den zweiten Platz belegt nach Angaben des AGV der Freistaat Bayern mit 60.200 (20,7 Prozent). Auf dem dritten Platz folgt Baden-Württemberg mit rund 35.520 (12,2 Prozent) Angestellten im Versicherungsgewerbe. Der größte Versicherungsstandort in Deutschland war München mit 30.730 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, auf den Plätzen zwei und drei lagen Köln (24.660) und Hamburg (18.730). Die nächstgrößeren Versicherungsplätze waren Stuttgart (13.700), Hannover (12.720), Düsseldorf (10.890) und Berlin (10.440).

 

Während die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Angestellten sowohl in Hamburg (minus 4,0 Prozent), als auch in Köln (minus 0,6 Prozent) und München (minus 0,6 Prozent) sank, war in Hannover (plus 3,1 Prozent) und Berlin (plus 0,5 Prozent) ein Anstieg der Beschäftigtenzahl beobachtet werden. Der stärkste Zuwachs an der Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Angestellten im Versicherungsgewerbe gegenüber 2017 war in Dortmund  mit einem Plus von 10,5 Prozent festzustellen.

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