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Politik & Regulierung

EU startet Pilotprojekt für europäisches Trackingsystem

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Ein internationales Konsortium verschiedener Rententräger hat ein EU-Pilotprojekt gestartet, mit dem die Rentenansprüche verschiedener Pensionseinrichtungen in Europa grenzüberschreitend nachvollziehbar zu machen. Mit dem sogenannten European Tracking Service on Pensions (ETS) sollen Beschäftigte künftig einen Gesamtüberblick über alle Rentenansprüche erhalten, die sie während ihrer beruflichen Karriere in verschiedenen  EU-Ländern und Pensionssystemen erworben haben.

Zu den Projektpartnern im Konsortium gehören verschiedene nationale Trackingserviceanbieter und Renteneinrichtungen aus Belgien (Sigedis, föderaler Pensionsdienst), Schweden (minpension.se, Pensionsmyndigheten) und der Niederlande (APG, PGGM) sowie die Europäische Vereinigung der paritätischen Institutionen (AEIP) und die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL). Die Europäische Kommission finanziert das Pilotvorhaben mit 1,7 Mio. Euro. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von insgesamt drei Jahren angelegt.

 

In der ersten Phase des Pilotprojektes soll das System zunächst eingeführt werden. In der darauffolgenden Phase sollen dann verschiedene nationale Trackingservices und gegebenenfalls Einrichtungen an die Plattform angebunden werden. Nach Angaben der VBL läuft seit Januar 2019 die Pilotphase mit dem Ziel, über die verschiedenen Rentensysteme in Europa zu informieren und mobile Beschäftigte darin zu unterstützen, ihre Renteneinrichtungen in mindestens fünf Mitgliedstaaten zu finden. Dafür sollen zunächst die technischen Grundlagen und Schnittstellen geschaffen werden, um über den Europäischen Trackingdienst für Renten einen Überblick über die individuellen Rentenansprüche zu erhalten.

Tracking · European Tracking Service on Pensions (ETS) · Rente
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