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MTP will Kryptobörsen versichern

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Kryptowährungen erfreuen sich zwar großer Beliebtheit, gelten unter Sicherheitsexperten aber als durchaus anfällig für Hackerangriffe. Der Versicherer MTP will einem Medienbericht zufolge nun mehreren Kryptobörsen einen entsprechenden Versicherungsschutz gegen Hackerangriffe anbieten.

Laut einem Bericht des Online-Blogs Coin-Hero soll MTP nun entsprechende Vereinbarungen mit den Bitcoin-Börsen Nexybit und Babi geschlossen haben. Hintergrund der Entscheidung seien laut Bericht die gravierenden Folgen eines Hackangriffs auf eine Kryptobörse. Allein für 2018 beziffern Experten die Schäden durch entsprechende Angriffe auf umgerechnet mehr als 880 Mio. Euro. Bereits im September 2018 wurde bekannt, dass Südkorea die Handelsbörsen des Landes gegen Hacker-Angriffe versichern lassen will. So gab der südkoreanische Versicherer Hanwha Insurance an, ab Oktober mit verschiedenen Kryptobörsen in Verhandlungen treten zu wollen. Bisher gab es einen entsprechenden Versicherungsschutz nur gegen den Verlust persönlicher Daten, wie etwa Wallet-Passwörtern.

 

Bereits 2014 musste zudem die Bitcoin-Börse Mt. Gox nach einem Datenklau sogar Insolvenz anmelden. Deren ehemaliger Chef Mark Karpeles wurde nun wegen Dokumentenfälschung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Ein Gericht in Tokio erklärte den früheren Manager laut einem Bericht von Spiegel Online wegen der Manipulation von Firmenaufzeichnungen für schuldig. Dessen Bitcoin-Börse wurde 2014 Opfer eines Hackerangriffs, bei dem zwischenzeitlich 850.000 Bitcoins verschwunden waren, die damals einen Wert von etwa 500 Mio. US-Dollar besaßen.

Kryptowährung · MTP
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