Uniqa-Tower in Wien
Uniqa-Tower in WienQuelle: Uniqa
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Uniqa steigt aus dem Kohlegeschäft

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der österreichische Versicherungskonzern Uniqa steigt aus dem Kohlegeschäft aus. Seit Jahresbeginn will das Unternehmen kein Neugeschäft mit Kohle zeichnen und auch keine Investments in Kohle tätigen.

So hat sich die Uniqa eigenen Angaben zufolge zum 31. Januar 2019 aus der kohlebasierten Industrie zurückgezogen. Zudem sollen keine neuen Investments mehr in Kohle-Sektoren getätigt werden. Darüber hinaus will der österreichische Versicherer keine neuen Risiken in der Kohleindustrie wie auch Kohleminen und Kohlekraftwerken zu zeichnen.

 

"Wir wollen das Risiko, das mit Kohlegeschäft langfristig verbunden ist, gemeinsam mit unseren Kunden reduzieren und damit zur Erreichung der Klimaziele beitragen. Versichern ist per Definition nachhaltig, dazu zählt auch, Verantwortung für die Generationen nach uns zu übernehmen. Daher war der Schritt, aus der Finanzierung und dem Neugeschäft auszusteigen sowie das aktuell bestehende Geschäft mit Kohle schrittweise abzubauen, nur logisch", kommentiert Uniqa-Nachhaltigkeitsverantwortlicher Andreas Rauter

 

Bereits Ende Februar 2019 wurde bekannt, dass die Vienna Insurance Group (VIG) ebenfalls aus dem Kohlegeschäft aussteigen will. Der Trend weg von der Kohle ist nicht neu. Versicherer wie die Allianz, Munich Re und weitere haben ihn bereits vollzogen. Damit wollen  sie gleichzeitig ihre Rolle als ehrgeizige Klimaschützer stärken. Auch aus Eigennutz. Doch das Unterfangen ist nicht so einfach, wie es scheint.

Uniqa · Kohle
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