Gab es einen Versicherungsbetrug im großen Stil in Berlin - die Polizei ermittelt
Gab es einen Versicherungsbetrug im großen Stil in Berlin - die Polizei ermitteltQuelle: Stefanie Hofschläger / www.pixelio.de / PIXELIO
Politik & Regulierung

Versicherungsbetrug im Berliner Amateur-Fußball-Milieu

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Nicht professionelle Fußballer und Versicherungsmakler sollen gemeinsam im großen Stile Atteste gefälscht und Schmerzensgeld ergaunert haben. Die Polizei rückte in Berlin zu einer Großrazzia an.

Die Ermittlungen betreffen Amateurfußballer und vermutlich betrügerisch handelnde Versicherungsvermittler, meldet der Tagesspiegel. Ein Kartell von Spielern und Maklern habe gemeinsam im großen Umfang gewerbsmäßigen Versicherungsbetrug betrieben. Es sollen "Diagnosen angepasst und Atteste ge- und verfälscht worden sein", um Schmerzensgeld einzustreichen. Betroffen von den Ermittlungen sind 25 Personen, ein 43-Jähriger soll laut Zeitung eine "Sportlerversicherung" offensiv im Bereich des bezahlten Amateurfußballs vertrieben haben.

 

Razzia und Ermittlung

 

Die ergaunerten Gelder wurden zwischen Spielern und als Vermittler agierenden Personen aufgeteilt. Die betroffene Versicherung kam den mutmaßlichen Betrügern bei der Überprüfung von hunderten von Schadensfällen auf die Schliche.

 

Die Polizei rückte daraufhin zum Großeinsatz an und durchsuchte anhand von einem Dutzend Durchsuchungsbeschlüssen mehrere Objekte in unterschiedlichen Stadteilen. Laut Behörden wurden  Beweismittel sichergestellt, deren Begutachtung noch andauere.  

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