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Marsh-Report warnt vor politischen Unsicherheiten

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Die politischen Unsicherheiten rund um den Globus machen auch dem Industrieversicherungsmakler Marsh zu schaffen. So führen wachsende geopolitische Spannungen, protektionistische Strömungen und anhaltende Handelsstreitigkeiten dazu, dass international tätige Unternehmen mit Direktinvestitionen im Ausland, immer höheren Risiken und einem zunehmenden Maß an Unsicherheit ausgesetzt sind, heißt es im neuen Political Risk Map für 2019.

So geht Marsh davon aus, dass der Trend hin zu einer multipolaren und auf Protektionismus ausgerichteten Weltordnung dürfte auch 2019 voranschreitet, wobei isolationistische und protektionistische Tendenzen bzw. Maßnahmen den Prozess der Globalisierung zumindest vorübergehend zum Erliegen bringen dürften. Zudem befürchten die Experten des Industrieversicherungsmaklers, dass sich der Zollkonflikt und die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China noch intensivieren könnten. Auch das Risiko weiterer Straf- und Vergeltungsmaßnahmen sei weiterhin vorhanden. Auf politischer Ebene stellen laut Marsh vor allem die Brexit-Verhandlungen weiterhin ein entsprechendes Risiko dar.

 

"Unternehmen, die im Ausland finanziell engagiert sind, sehen sich sowohl in den Schwellenmärkten als auch in den so genannten Industrienationen einer nie dagewesenen Bandbreite an Herausforderungen gegenüber. Gerade deutsche Unternehmen, die zu einem großen Anteil international aufgestellt sind, sollten sich mit politischen Risiken  auseinandersetzten. In diesen Zeiten erhöhter Unsicherheit können Wachsamkeit, eine Analyse systemischer Risikofaktoren und ggf. ein Risikotransfer durch Versicherungsschutz gegen politische Risiken und Forderungsausfälle maßgeblich zur Minimierung derartiger Bedrohungen beitragen", konstatiert Tobias Federkeil, Leiter Politische Risiken bei Marsh Deutschland.

Marsh · Political Risk Map
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