Konzernsitz der Helvetia in St. Gallen
Konzernsitz der Helvetia in St. GallenQuelle: Helvetia
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Helvetia schreibt 2018 mehr Reingewinn

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Schweizer Versicherungskonzern Helvetia hat im letzten Jahr 2018 einen Reingewinn von 431 Mio. Franken (2017: 402,9 Mio.) erzielt. Zu dem Ergebnis haben dabei sowohl die Leben- als auch die Kompositparte beigetragen. Die Aktionäre sollen daher mit einer höheren Dividende belohnt werden.

In der Kompositsparte betrug das IFRS-Ergebnis nach Steuern 332,0 Mio. Franken. Dank einer geringen Belastung aus Naturkatastrophen sank die Schaden-Kostenquote leicht auf 91,0 Prozent (2017: 91,8 Prozent). So sank in der Schweiz die Combined Ratio auf 82,7 Prozent (Vorjahr: 83,1 Prozent), im Segment Europa auf 95,1 Prozent (Vorjahr: 95,4 Prozent) und in Specialty Markets auf 96,2 Prozent (Vorjahr: 100,1 Prozent).

 

Im Lebengeschäft verzeichnete die Helvetia vor allem im Neugschäft weiterhin Zuwächse. Demnach lag die Marge lag im Geschäftsjahr 2018 bei 1,7 Prozent (2017: 1,8 Prozent). Weitere Fortschritte erzielte Helvetia bei der Ablösung von traditionellen Sparprodukten mit Zinsgarantien durch moderne kapitalschonende Produkte. Insgesamt verbuchte Helvetia im abgelaufenen Geschäftsjahr ein IFRS-Ergebnis nach Steuern von 147,9 Mio. Franken.

 

"Helvetia kann auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2018 zurückblicken. Sehr zufrieden bin ich mit dem Wachstum des Geschäftsvolumens sowie der unverändert guten Qualität des Portfolios. Trotz der schwierigen Situation an den Kapitalmärkten erzielten wir ein solides Ergebnis», kommentiert Philipp Gmür, CEO der Helvetia Gruppe, den Jahresabschluss 2018", kommentiert Helvetia-CEO Philipp Gmür die Geschäftsbilanz für das letzte Jahr.

 

Profitieren von dem guten Ergebnis sollen zudem auch die Aktionäre: Demnach soll die Dividende auf 24 Franken je Aktie (2017: 23 Franken steigen. Zudem beantragt er einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 5. Damit soll der guten Kursentwicklung über die letzten Jahre und dem hohen Kursniveau Rechnung getragen.

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