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Märkte & Vertrieb

Aon will sich nicht mit Willis Towers Watson vermählen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Es ist schon zu Ende, bevor es wohl richtig angefangen hat: Kurz nachdem der Versicherungsmakler Aon Fusionsgespräche mit dem Konkurrenten Willis Towers Watson bestätigt hatte, wurde am Mittwoch bekannt, dass diese nicht mehr weiter verfolgt werden.

In einer Erklärung des Maklerunternehmens heißt es, "In Übereinstimmung mit dem von Aon angegebenen Fokus auf die Rendite des investierten Kapitals bewertet das Unternehmen regelmäßig eine Vielzahl von potenziellen Möglichkeiten innerhalb und neben seiner Branche. Aon hatte eine solche Möglichkeit in Bezug auf Willis Towers Watson in Erwägung gezogen". Daher sei der Versicherungsmakler gesetzlich dazu verpflichtet gewesen, die Öffentlichkeit darüber zu informieren. 

"Aufgrund von Medienspekulationen musste Aon aufgrund dieser Bestimmungen die Offenlegung sehr früh in Anbetracht eines potenziellen All-Share-Unternehmenszusammenschlusses vornehmen. Aon bestätigt heute, dass es nicht beabsichtigt ist, diesen Unternehmenszusammenschluss zu betreiben", heißt es weiter. Zudem seien die Gespräche noch in einem sehr frühen Stadium gewesen, so dass es "keine Gewissheit darüber geben kann, dass eine Transaktion stattfinden wird, oder in Bezug auf die Form oder Bedingungen, zu denen eine Transaktion durchgeführt werden kann".

Aon · Willis Towers Watson