Smartphone, der Vertriebsweg der Zukunft?
Smartphone, der Vertriebsweg der Zukunft?Quelle: Samsung
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Bitkom: "Smartphone-Abschluss wird deutlich größere Rolle spielen" – doch es bleiben Fragen

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Fünf von hundert Personen haben bereits eine Versicherung über das Handy abgeschlossen. Unter 30 Prozent können sich den Abschluss vorstellen. Das ist nicht viel, doch es soll trotzdem der Vertriebsweg der Zukunft sein, sagt Bitkom.

Das Ergebnis der aktuellen Umfrage ist bekannt und so bereits bei vielen ähnlichen Themen aufgetreten, beispielsweise beim Vertrieb von Versicherungen über Social Media Netzwerke: Momentan sei der Erfolg kaum vorhanden, aber die Zeit des Vertriebsweges werde in Bälde beginnen, angeschoben durch die jüngere Generation.

 

Die aktuelle Bitkom-Umfrage ist keine Ausnahme vom Muster. In einer telefonischen Befragung unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren gab nur jeder Zwanzigste (5 Prozent) an, schon einmal ausschließlich das Smartphone für den Versicherungs-Abschluss genutzt zu haben. Gleichzeitig erklären aber 3 von 10 Befragten (29 Prozent), dass sie sich den Handy-Abschluss vorstellen können.

 

Vor allem Jüngere hätten beim Thema Smartphone und Versicherungen wenige Berührungsängste, sagt Bitkom. Unter den 16- bis 29-Jährigen haben bereits 7 Prozent einmal eine Versicherung auf dem Smartphone abgeschlossen, weitere 33 Prozent stehen der Idee offen gegenüber.

 

Ob die sieben Prozent bei den Jüngeren gegenüber den fünf Prozent der allgemein Befragten eine wirklich so große Differenz bilden, dass der Vertrieb über das Handy von den Unternehmen präferiert ausgebaut werden muss? Bitkom schränkt ein, dass das Smartphone-Geschäft sich eher auf einen Teilmarkt beschränken wird.

 

Bitkom ist vom Smartphone überzeugt

 

"Das Smartphone wird künftig für Versicherer eine deutlich größere Rolle spielen als heute. Voraussetzung dafür sind auch leicht verständliche Angebote, die sich auf dem Smartphone einfach darstellen lassen und keine intensive Beratung erfordern", sagt Fabian Nadler, Versicherungsexperte beim Digitalverband Bitkom. "Dabei geht es nicht nur um den klassischen Abschluss einer Police, sondern vor allem auch um innovative Angebote wie On-Demand-Versicherungen, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen."

 

Die Frage muss erlaubt sein, welchen Anteil On-Demand-Versicherungen künftig am Gesamtgeschäft einnehmen werden, geht es über die Rolle in der Nische heraus – und wann?

Bitkom · Vertriebswege · Smartphone
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