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Österreichs Versicherer schließen 2018 mit leichtem Prämienplus ab

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Österreichs Versicherer blicken insgesamt zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurück. So stiegen die Beitragseinnahmen im vergangenen Jahr um 1,2 Prozent auf insgesamt 17,3 Mrd. Euro. Während die Komposit- und die Krankensparte bei den Prämien zulegte, verzeichneten die Lebensversicherer indes einen spürbaren Rückgang.

So weisen die privaten Krankenversicherer für 2018 ein voraussichtliches Plus von 4,3 Prozent mit einem Gesamtprämienvolumen von 2,2 Mrd. Euro auf. Die Leistungen nahmen um 0,2 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro zu. Für 2019 rechnet der österreichische Versicherungsverband VVO mit einem Prämienwachstum von rund 3,5 Prozent auf etwa 2,3 Mrd. Euro.

 

In der Schaden-Unfallversicherung (inklusive Kfz-Haftpflicht) stiegen die Prämieneinnahmen um 3,5 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro. Die Leistungen in der Schaden-Unfallversicherung liegen mit 5,9 Mrd. Euro auch im Jahr 2018 auf hohem Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Leistungen in der Kompositsparte um 2,5 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet der VVO mit einem weiteren Plus von etwa 3,0 Prozent auf rund 9,8 Mrd. Euro.

 

Die Lebensversicherer der Alpenrepublik verzeichneten im vergangenen Jahr indes einen Beitragsrückgang um 1,7 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro. Bei der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge bestehen bei den heimischen Versicherungsunternehmen rund 1,2 Millionen Verträge, das Prämienvolumen daraus beläuft sich auf rund 0,8 Mrd. Euro. Die Einmalerläge verzeichneten mit einem Prämienvolumen von 0,7 Mrd. Euro ein Minus von 14,7 Prozent. Insgesamt wurde den Kunden im Jahr 2018 eine Summe von 6,6 Mrd. Euro ausgezahlt, das entspricht einem Rückgang von 7,6 Prozent.

 

Für das laufende Geschäftsjahr gibt sich VVO-Präsident Kurt Svoboda dennoch optimistisch: "Nach vorläufigen, ersten Prognosen wird das Gesamtprämienaufkommen 2019 um etwa 1,5 Prozent auf rund 17,6 Mrd. Euro ansteigen".

VVO · Österreich
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