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Versicherung für Sala ungültig, weil Pilot nicht starten durfte

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Auch zwei Monate nachdem der argentinische Fußballstar Emiliano Sala (28) mit einem Flugzeug in den Ärmelkanal stürzte, besteht sein französischer Ex-Klub Nantes auf die abgemachten 17 Mio. Euro Ablöse. Cardiff City soll zahlen, obwohl der neue Star dort nicht ein einziges Mal aufgelaufen ist. Cardiff hat auch eine Versicherungspolice über 16 Mio. Pfund für Sala abgeschlossen. Diese greift aber nicht, weil der Pilot womöglich nie starten durfte.

Sala wollte am 21. Januar von Frankreich zu seinem neuen Verein fliegen, doch die Propellermaschine stürzte ab. Nantes hat im Zerren um die Ablösemillionen den Weltverband Fifa eingeschaltet. „Wir haben eine Beschwerde des FC Nantes gegen Cardiff City im Zusammenhang mit dem Transfer erhalten“, teilte die Fifa am Mittwoch mit. Das Begehren werde geprüft.

 

Cardiff hat Sala für 16 Mio. Pfund versichert. Ob die Police greift, hängt damit zusammen wie der Flug organisiert und durchgeführt wurde. Die Waliser betonen, dass nicht sie es waren, die Salas Reise mit dem abgestürzten Privatjet organisiert haben – das übernahm Salas Agent Mark McKay, dem wiederum Regressansprüche drohen. 

 

Jetzt ist herausgekommen, dass der Pilot des abgestürzten Flugzeugs keine kommerzielle Lizenz besaß und damit nicht hätte starten dürfen. Damit würde die Versicherungspolice nicht greifen. Allerdings kam die Verkehrsbehörde für Flugunfälle (AAIB) zur Erkenntnis, dass die Reise vermutlich als Privatflug genehmigt worden sei. 

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