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Hepster bietet schlüpfrigen Versicherungsschutz für erotische Zweisamkeit

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Wer erinnert sich nicht daran: Das Date bei einem romantischen Abendessen mit Kerzenschein, welches zu späterer Stunde in trauter Zweisamkeit in einem erotischen Techtelmechtel endet. Nicht unüblich ist dabei der Umstand, dass bei einem entsprechenden Schäferstündchen auch der Gebrauch eines entsprechenden "Hilfsmittels", um die eigene Begierde in einem Höhenflug der sinnlichen Leidenschaft auf die Spitze zu führen. Doch was passiert bei Verlust oder Zerstörung eines solchen? Die Sexspielzeugmarke Womanizer bietet nun in Kooperation mit dem Rostocker Insurtech Hepster den weltweit ersten Versicherungsschutz für Sextoys an.

Glaubt man dem Hepster-Angebot, scheint der Versicherungsschutz zur Absicherung des eigens erworbenen "Womanizers" recht umfangreich zu sein. Demnach sind laut Unternehmen folgende Leistungen über die Versicherung abgedeckt:

 

  • Beschädigung oder Zerstörung des Womanizers
  • unsachgemäße Handhabung
  • mechanisch einwirkende Gewalt
  • Bruch
  • vorsätzliche Beschädigung durch Dritte
  • Straftat eines Dritten
  • versichert sind Eigenschäden sowie Schäden, die durch Dritte verursacht werden
  • Einfacher Diebstahl, inkl. Trick- und Taschendiebstahl
  • Einfacher Diebstahl des Womanizers am Wohnort - wohlgemerkt nur während der Nutzung!
  • Einbruchdiebstahl, Raub und räuberische Erpressung
  • weltweiter Versicherungsschutz, der aber auch für das heimische Schlafzimmer gilt.

Die Höhe der Entschädigung richte sich dabei nach der Höhe der vereinbarten Versicherungssumme, wobei im ersten Jahr noch der Neuanschaffungswert ersetzt wird  - abzüglich einer Selbstbeteiligung von zehn Prozent, mindestens aber 25 Euro.

 

Müßig zu erwähnen, dass Hepster natürlich auch ein paar Ausschlusskriterien formuliert hat. Dazu zählen unter anderem - man lese bitte genau:

  • Arbeitskampfmaßnahmen, Beschlagnahme, sonstige Eingriffe von hoher Hand (es gilt jedoch das passive Kriegsrisiko für 7 Tage als mitversichert)
  • Schäden in Zusammenhang mit Terrorangriffen, wenn eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt vor Antritt einer Reise vorliegt
  • Schäden, die unter die Gewährleistung des Herstellers fallen (z.B. Fabrikations- und Materialdefekte)
  • Schäden durch natürliche Beschaffenheit, Verschleiß, Abnutzung, Material-, Konstruktions- oder Herstellungsmängel, Funktionsstörungen, Rost, Witterungseinflüsse, Kratzer, Schrammen
  • Schäden, entstanden durch Hängen-, Stehen- oder Liegenlassen
  • Schäden durch einfachen Diebstahl am Wohnort (außer bei Benutzung), Einbruchdiebstahl am Wohnort gilt als versichert
  • Mietkosten für Kamera

 

Versicherbar seien dabei alle gängigen Modelle, heißt es weiter. "Die Versicherung funktioniert genau wie die inzwischen weitverbreitete Smartphone-Versicherung. Die Sextoy-Versicherung wird nützlich bei Beschädigung, Zerstörung und Diebstahl des Toys. Wenn man das Gerät beispielsweise aufgrund unsachgemäßer Behandlung, zum Beispiel durch Verwendung des falschen Gleitmittels, beschädigt, ist es dagegen genauso versichert wie bei Stürzen und Brüchen", betont ein Unternehmenssprecher des Herstellers. "Die Idee für eine Sextoy-Versicherung kam uns, als uns eine unserer Kolleginnen über das unglückliche Ende ihrer Surf-Ferien erzählte. Am letzten Abend ihrer Reise feierte sie mit ihren Freunden mit einer weiteren Gruppe von Frauen auf ihrem Hotelzimmer eine Party. Als alle weg waren, musste sie feststellen, dass jemand ihren Womanizer gestohlen hatte", ergänzt Hanna Bachmann, Mitgründerin von Hepster.

 

Doch wie sagte einst die französische Schauspielerin Catherine Deneuve: "Ein Flirt ist wie eine Tablette: Niemand kann die Nebenwirkungen genau voraussagen." Mit dem entsprechenden Versicherungsschutz geht es jedenfalls leichter.

Hepster
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