Lassie denkt über die Riester-Rente und den Welle-Teilchen-Dualismus nach
Lassie denkt über die Riester-Rente und den Welle-Teilchen-Dualismus nachQuelle: Gemen64 / www.pixelio.de / PIXELIO
Unternehmen & Management

"Sei wie Lassie": Philosophischer Rat an Versicherungsmanager

Von Maximilian VolzTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Philosoph Richard David Precht schreibt in einem bekannten Wirtschaftsblatt über banale Themen wie ewiges Glück und Zufriedenheit. Sein aktueller Rat: Erfreue dich am hier und jetzt und strebe nicht nach Glück – wie Lassie oder Pluto.

Der Manager denke selbst in der schönsten Natur stets an sein Smartphone und Meetings und ist stets erreichbar. Sein Hund dagegen genieße den Augenblick und die Natur, Themen wie Erreichbarkeit und Digitalisierung sind für ihn maximal zweitrangig, schreibt Precht. Im Gegensatz zu vielen anderen (oft selbsternannten) Geistesgrößen folgt jetzt aber nicht der Hinweis auf den Segen der Mediation oder den Nutzen einer barfüßigen Pilgerreise durch Lappland. Überhaupt scheint Precht dreiminütigen Meditationsübungen wenig zugeneigt zu sein.

 

Stattdessen fragt er im Handelsblatt, ob Manager und sonstige Menschen nicht dankbar für die digitale Reizüberflutung sein sollten. Denn diese zeige uns, "wie doof unser Leben ist, wenn wir alle unsere Wünsche erfüllt kriegen, weil wir dann nur immer mehr und immer unnötigere haben."

 

Der Philosoph empfiehlt daher sich vom Streben nach Glück zu emanzipieren: "Warum also drehen wir den Spieß nicht einfach rum und befreien uns vom unnötigsten aller Wünsche: dem Wunsch nach Glück?", fragt er, bevor er den Philosophen Ludwig Wittgenstein zitiert: "Ich weiß auch nicht, warum wir hier sind – aber bestimmt ist es nicht, um glücklich zu sein!" Da würde auch Lassie zustimmen.

Richard David Precht
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