Konzernsitz der Axa
Konzernsitz der AxaQuelle: Axa
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Axa verkauft einen Teil der Lebenpolicen an Mylife

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der Dauerbrenner "Run-off" scheint um ein neues Kapitel reicher zu sein: Medienberichten zufolge hat sich die Axa von einem weiteren Teil ihres Lebenbestandes getrennt. Demnach sollen rund 30.000 Fondspolicen Mylife verkauft worden sein. Die Bafin soll bereits grünes Licht gegeben haben.  Dabei soll es sich vor allem um Verträge der früheren DBV Winterthur handeln, die nun zur Axa gehören.
Dabei soll die Axa bereits Anfang 2018 einen Handlungsbedarf bei diesem Bestand angemeldet haben. Hintergrund sie die Kündigung eines Dienstleistungsvertrages durch einen externen Partner zum 31. Dezember 2018. Eine interne Lösung sei indes aus Kosten- und Zeitgründen nicht möglich gewesen, hieß es damals weiter. Nahezu zeitgleich hatte sich die Axa Deutschland von ihren bereits stillgelegten Beständen der Pensionskasse Pro BAV getrennt und diese an die Frankfurter Leben verkauft. Zum Bestand gehören etwa 260.000 Verträge sowie Kapitalanlagen mit einem Volumen von etwa drei Mrd. Euro. Die Axa selbst begründet diesen Schritt damit, die Kosten senken und die Rendite für die Kunden erhöhen zu wollen. Die Verträge selbst sollen nach Unternehmensangaben unverändert mit den gleichen Garantien, Konditionen und Bedingungen fortgeführt werden. Zudem will die Frankfurter Leben die Kosten der Pro bAV pro Vertrag und Jahr dauerhaft um mehr als 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2016 senken, hieß es weiter.
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