Gehälter in Deutschland
Gehälter in DeutschlandQuelle: Claudia Hautum / PIXELIO (www.pixelio.de)
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Versicherer gehören zu den zehn bestbezahlten Branchen in Deutschland

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Versicherer zählen derzeit den zehn bestbezahlten Berufsgruppen in Deutschland. Laut aktuellem Gehaltsatlas 2019 des Online-Portals gehalt.de lag das Durchschnittsgehalt in der Versicherungsbranche im vergangenen Jahr bei 66.327 Euro. Damit liegen die Versicherer auf Platz zehn im Ranking der Berufsgruppen. Spitzenreiter sind die Banken mit einem durchschnittlichen Jahressalär von 70.823 Euro, gefolgt von der Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie (67.753 Euro) sowie dem Fahrzeugbau und-zulieferer (67.942 Euro). Die Finanzdienstleister (64.735 Euro) landen dabei auf Rang vier.
Demnach verdienen die Arbeitnehmer in Hessen am besten. Ihr Lohnniveau liegt bei 114,1 Prozent. Dahinter folgen die beiden südlichen Bundesländer Baden-Württemberg (108,6 Prozent) und Bayern (105,1 Prozent). Schlusslichter im Vergleich sind die ostdeutschen Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt (jeweils 78,9 Prozent) sowie Mecklenburg-Vorpommern (75,9 Prozent). Allerdings besteht laut Studie noch immer ein deutliches Ost-West-Gefälle in Deutschland. So verdienen die Westdeutschen im Schnitt rund 46.888 Euro. In den ostdeutschen Bundesländern liegt das Durchschnittsgehalt bei lediglich 37.838 Euro. Dies entspricht einem Ost-West-Gefälle von immerhin 23,9 Prozent.
"Die Gehälter im Osten und Westen gleichen sich an, wenn auch sehr langsam. Die sinkende Arbeitslosenquote in den neuen Bundesländern und die steigende Attraktivität von Städten wie Berlin, Dresden und Leipzig tragen zu dieser Entwicklung bei."
Philip Bierbach, Geschäftsführer von gehalt.de 
Lohnniveau in den einzelnen Bundesländern
Lohnniveau in den einzelnen BundesländernQuelle: Statista
So verwundert es auch nicht, dass Hessen mit dem deutschen Finanzzentrum in Frankfurt am Main zu den lukrativsten Bundesländern gehört. Mit einem Durchschnittsgehalt von 51.345 Euro liegt es noch vor Baden-Württemberg (48.870 Euro) und Hamburg (47.655 Euro). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern (34.155 Euro). Ähnlich verhält es sich auch bei den Einstiegsgehältern: Berufsanfänger mit Studienabschluss verdienen demnach in Hessen mit 52.657 Euro das höchste Anfangsgehalt, gefolgt von Baden-Württemberg (50.109 Euro) und Hamburg (48.867 Euro). Auch bei Nicht-Akademikern haben die Hessen übrigens mit einem Einstiegsgehalt nach Ausbildung von 35.117 Euro die Nase deutlich vorn.
Vergleicht man übrigens 16 Landeshauptstädte miteinander, liegt Stuttgart mit einem Durchschnittsgehalt von 56.160 Euro und einem Lohnniveau von 124,8 Prozent knapp vor der bayerischen Landeshauptstadt München (55.980 Euro - 124,4 Prozent) und der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf (52.965 Euro - 117,7 Prozent). Schlusslichter sind hingegen Erfurt (37.980 Euro - 84,4 Prozent) vor Potsdam (37.89 Euro - 84,2 Prozent) und Schwerin (35.235 Euro - 78,3 Prozent). 
Die bestbezahlte Berufsgruppe in Deutschland sind laut Studie weiterhin die Ärzte mit einem Durchschnittsgehalt von 77.359 Euro, deutlich vor den Gruppen Finanzen, Banken und (Unternehmens-)Berater. So verdient ein Oberarzt im Durchschnitt 121.082 Euro im Jahr, gefolgt von einem M&A-Spezialisten (105.621 Euro) und einem Fondsmanager (90.954 Euro). Aktuare liegen in dieser Auswertung übrigens auf Platz sieben mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 73.731 Euro. Schlusslicht bei den Berufsgruppen sind indes Kellner (24.884 Euro), Friseure (24.434 Euro) und Küchenhilfen (23.454 Euro).
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