Unternehmen & Management

Zurich beglückt Aktionäre nach Gewinnsprung

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Naturkatastrophen des vergangenen Jahres haben bei der Zurich offensichtlich keine Spuren hinterlassen. Wie der Schweizer Versicherungskonzern am Donnerstag mitteilte, stieg der Gewinn 2018 um satte 24 Prozent auf 4,6 Mrd. US-Dollar. Auch beim Thema Kosteneinsparungen sieht sich das Unternehmen auf Kurs.

Demnach sollen die Kosten bis Ende dieses Jahres um rund 1,5 Mrd. Dollar gesenkt werden. Bereits zum Jahresende 2018 wurden laut Zurich kumulative Nettokosteneinsparungen in Höhe von 1,1 Mrd. Dollar erzielt. Bis zum Jahresende sollen nochmals weitere 400 Mio. Dollar eingespart werden. Die Prämieneinnahmen der Zurich stiegen im Geschäftsjahr 2018 geringfügig auf 49,5 Milliarden Dollar. Allein in der Kernsparte Komposit verzeichnete die Zurich einen deutlichen Gewinnsprung von 35 Prozent auf 2,085 Mrd. Dollar.

 

Die Bruttoprämien stiegen leicht um ein Prozent auf 33,505 Mrd. Dollar. Die Schaden-Kostenquote sank hingegen deutlich um 3,1 Prozentpunkte auf 97,8 Prozent. Ähnlich positiv verlief die Geschäftsentwicklung auch in der Lebensparte mit einem Gewinnplus von 23 Prozent auf 1,554 Mrd. Dollar. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen ebenfalls um ein Prozent auf 33,448 Mrd. Dollar. Als entscheidende Wachstumstreiber erwies sich dabei vor allem die Region Asien-Pazifik mit einem Gewinnplus von 40 Prozent auf 186 Mio. Dollar.

"Wir freuen uns über die ausgezeichneten Fortschritte, die wir 2018 in der Umsetzung unserer kundenorientierten Strategie gemacht haben. Wir haben uns anspruchsvolle Ziele gesetzt und sind auf gutem Weg diese zu erreichen. Wir haben unsere Rentabilität weiter erhöht und die Kosten gesenkt. Gleichzeitig haben wir unser Geschäft erweitert, unsere globale Präsenz gestärkt und unser Portfolio innovativer Lösungen ausgebaut, um neuen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

 

Diese Leistung stimmt uns sehr zuversichtlich, um die nächste Entwicklungsphase in Angriff zu nehmen", kommentiert Zurich-CEO Mario Greco. Die Aktionäre können sich jedenfalls über einen neuen warmen Geldregen freuen. Allein für 2018 ist eine Dividende von 19 Franken je Aktie geplant - einen Franken mehr als im Jahr davor - Tendenz nach oben. "Die 19 Franken - wir erwarten, dass das die neue Untergrenze ist. Wir erwarten keine Reduktion", konstatiert Finanzvorstand George Quinn.

Zurich · Mario Greco
Auch interessant
Zurück
09.05.2019VWheute
Allianz baut Vorsprung mit Rekord aus und belohnt Aktio­näre Ein Umsatzplus von 3,5 Prozent auf 131 Mrd. Euro, ein operatives Ergebnis von 11,5 Mrd. …
Allianz baut Vorsprung mit Rekord aus und belohnt Aktio­näre
Ein Umsatzplus von 3,5 Prozent auf 131 Mrd. Euro, ein operatives Ergebnis von 11,5 Mrd. Euro, eine Solvency-II-Kapitalquote von 229 Prozent und schließlich, das dürfte die versammelten Aktionäre am meisten interessiert …
08.05.2019VWheute
Allianz-Aktio­näre stimmen über neues Vergü­tungs­pro­gramm für den Vorstand ab Wenn die Aktionäre heute in der Münchener Olympiahalle zur …
Allianz-Aktio­näre stimmen über neues Vergü­tungs­pro­gramm für den Vorstand ab
Wenn die Aktionäre heute in der Münchener Olympiahalle zur Jahreshauptversammlung der Allianz zusammenkomme, steht unter anderem auch die Abstimmung über eine Vergütungsordnung für den Konzernvorstand…
29.04.2019VWheute
Baloise wählt neue Verwal­tungs­rats­mit­glieder und belohnt Aktio­näre Auf einer Hauptversammlung werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Das …
Baloise wählt neue Verwal­tungs­rats­mit­glieder und belohnt Aktio­näre
Auf einer Hauptversammlung werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Das war auch aktuell bei der Baloise so: Die Aktionäre stimmten an der ordentlichen Generalversammlung den Anträgen des Verwaltungsrats …
03.04.2019VWheute
"Seit dem Antritt von Herrn Rieß geht es hier zu wie bei einer Drehtür" Seit drei Jahren setzt Ergo-Konzernchef Markus Rieß auf ein konsequentes …
"Seit dem Antritt von Herrn Rieß geht es hier zu wie bei einer Drehtür"
Seit drei Jahren setzt Ergo-Konzernchef Markus Rieß auf ein konsequentes Sanierungsprogramm. Dabei sieht sich der Düsseldorfer Versicherungskonzern nach außen hin zwar klar auf Kurs. Doch wie sieht es hinter …
Weiter