Von links: Vorstandsmitglied Sascha Herwig, CTO Henning Groß, CSO Richard Hector und Vorstandsmitglied Wolff Graulich
Von links: Vorstandsmitglied Sascha Herwig, CTO Henning Groß, CSO Richard Hector und Vorstandsmitglied Wolff GraulichQuelle: Element
Unternehmen & Management

Element gewinnt Volkswagen als Kunden

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Erst kürzlich hatte der Digitalversicherer Element hat eine Kooperation mit dem japanischen Versicherer Mitsui Sumitomo Insurance (MSI) geschlossen, einer Tochter der MS&AD Insurance Group. Nun verkündet das Berliner Insurtech den nächsten Durchbruch: Element entwickelte drei Zusatzversicherungen, die Volkswagen online unter "VW Kurzzeitschutz" vertreibt.

"Die Kooperation mit Volkswagen Financial Services ist für uns ein wichtiger Meilenstein", sagt Christian Macht, Generalbevollmächtigter von Element. In der Tat scheint dem Berliner Start-up der engültige Durchbruch auf dem Versicherungsmarkt gelungen zu sein. Element ist ein ein sogenannter White Label-Anbieter. Er bietet Policen an, die nicht unter der eigenen Marke vertrieben werden, sondern unter der von Partnern. Für den Fußballclub Borussia Dortmund wurde bereits eine Haftpflicht- und Hausratversicherung in Zusammenarbeit mit der Signal Iduna Gruppe lanciert. Ferner eine Flugverspätungs-Versicherung mit FairPlane, dem Portal für Fluggastrechte.

 

Die für Volkswagen entwickelten Policen sollen Autofahrer gegen finanzielle Verluste bei Überlassung des eigenen Fahrzeugs an Drittfahrer absichern, ebenso bei Probefahrten sowie bei Mietwagen-Buchungen. "Wir haben uns zu der Kooperation mit Element entschieden, da wir so diese innovativen on demand-Produkte in Rekordzeit entwickeln können. Der Abschluss ist tageweise möglich, wodurch der Kunde keine langfristige Police eingeht", erklärt Ulrich Bollmann, Leiter Innovationsmanagement Versicherungen, von Volkswagen Financial Services.

 

Ende November hat Element für seine Expansionslpläne weitere 23 Mio. Euro von Investoren eingesammelt. „Mit dem neuen Kapital werden wir den Ausbau der technologischen Plattform weiter vorantreiben und relevante Funktionen automatisieren", betonte Christian Macht. Für VWheute schrieb in er in einem Gastbeitrag, dass Element ein Partner der Versicherer sei, kein Störfaktor. Element wurde 2017 vom Berliner Start-up-Gründer Finleap aus der Taufe gehoben, an dem sich vor kurzem der chinesische Versicherungskonzern Ping An mit 40 Mio. Euro beteiligt hat.

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