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Meag investiert in französische Zugstrecke

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Die Meag will sich mit einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag an einer Hochgeschwindigkeitszugstrecke in Frankreich beteiligen. Wie der Vermögensverwalter der Munich Re und Ergo mitteilt, soll die neue Strecke den Großraum Paris mit Bordeaux verbinden und die Fahrzeit zwischen beiden Städten auf weniger als zwei Stunden reduzieren. 
Die Meag ist dabei Teil eines Konsortiums von Banken und anderen institutionellen Investoren, welches von Vinci Concessions angeführt wird. Der Konzessionsvertrag für die neue Strecke hat eine Laufzeit von 50 Jahren. Die Refinanzierung des Projektes gilt laut Meag mit einem Volumen von 2,2 Mrd. Euro eine der größten in Europa im Jahr 2018. Die etwa 300 Kilometer lange Zugstrecke wurde bereits am 2. Juli 2017 eröffnet. Allein in der zweiten Jahreshälfte 2017 wurden auf dieser Strecke bereits 9,5 Millionen Passagiere befördert, zwei Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. 2018 lag die Passagierzahl bei ca. 20 Millionen.
"Diese Projektfinanzierung ist ein gutes Beispiel, dass sich fortschrittliche, klimafreundliche und zukunftsweisende Infrastruktur zum Nutzen der öffentlichen Hand privat finanzieren lässt. Wir würden uns wünschen, dass andere Länder diesem Beispiel stärker folgen würden. Bei der Beurteilung der technischen Risiken hatten wir den Infrastructure Risk Profiler (IRP) von Munich Re im Einsatz. In unsere Anlage- und Risikokompetenz können auch Anleger außerhalb unserer Gruppe über einen besonders für sie konzipierten Fonds investieren", kommentiert Meag-Geschäftsführer Holger Kerzel das Investment.
Meag Munich Ergo Kapitalanlagegesellschaft · Hochgeschwindigkeitszugstrecke
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