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Check24: Kfz-Versicherer heben Prämien nach Wechselsaison kräftig an

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Autofahrer müssen beim Versicherungsschutz tiefer in die Tasche greifen. Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Check24 lagen die Kosten im Januar bei 322 Euro. Zum Vergleich: Im November 2018 lagen diese im Schnitt noch bei 276 Jahre pro Jahr.
Eine weitere Erkenntnis: Im Langzeittrend werden Kfz-Versicherungen teurer, die Preisschwankungen nehmen indes ab. Demnach seien die Kosten für die Pkw-Haftpflicht seit November 2009 (191 Euro) im Schnitt um 45 Prozent gestiegen. Allerdings sind die  Preisunterschiede innerhalb eines Jahres laut Check24 kleiner geworden: Der Unterschied zwischen dem teuersten und günstigsten Monat betrug vor zehn Jahren 37 Prozent, im vergangenen Jahr waren es 17 Prozent.
Gleichzeitig klagen die Kfz-Versicherer über steigende Durchschnittskosten bei Blechschäden, dabei ist die mangelnde Preisdisziplin die Ursache für die schlechte Geschäftsentwicklung. Höhere Preise für Ersatzteile, aber auch teuere Reparaturkosten und mehr Aufwand für sehr schwere Personenschäden dürften nach Berechnungen der E+S die durchschnittlichen Schadenkosten in KH auf 4.115 (4.005) Euro treiben. Dabei entlastet das Unfallgeschehen anders als in früheren Jahren nicht: Die Schadenfrequenz sinkt kaum noch; auch 2018 und 2019 dürfte sie bei voraussichtlich 57 Unfällen je 1.000 Fahrzeugen stagnieren. Dafür müsse auf der Beitragsseite mehr gegengesteuert werden, glaubt Andreas Kelb von der E+S-Rückversicherung.
Dafür scheinen Pkw, die von einem festgelegten Nutzer plus Partner gefahren werden, die statisch signifikant besseren Risiken zu sein. Von je 1.000 Pkw hatten 2017 statistisch 64 (65) einen Haftpflichtschaden. In der Gruppe der PKW mit festgelegtem Nutzer plus Partner verunfallten hingegen nur 56 je 1.000 Einheiten. Alleinfahrer kommen auf eine unveränderte Schadenhäufigkeit von 69. Verwenden das Fahrzeug mehrere, nicht dem Versicherer gegenüber genannte Fahrer erreicht die Schadenhäufigkeit 71 (73). Dies zeigt die Jahresgemeinschaftsstatistik 2017. Das von GDV und Bafin erstellte Zahlenwerk umfasst 99,82 Prozent der im deutschen Markt gebuchten Beitragseinnahmen in der Kraftfahrt-Haftpflicht.
Check24 · Kfz-Versicherung
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