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Unternehmen & Management

Axa kooperiert mit WeChat

Von VW-RedaktionTagesaktuelle Informationen und Neuigkeiten aus der Versicherungsbranche. Alle Nachrichten des Tagesreports auch als Newsletter abonnierbar.
Der chinesische Messenger-Dienst WeChat gehört im Reich der Mitte zu den beliebtesten Kommunikationskanälen - vergleichbar in etwa mit WhatsApp in den USA oder Europa. Der französische Axa-Konzern will nun von dem Hype profitieren und künftig über WeChat Versicherungspolicen verkaufen. Dafür will der Versicherer über sein Tochterunternehmen Axa Partners mit dem chinesischen Internet-Unternehmen Tencent kooperieren.
Demnach soll über die Plattform ein kleines Programm unter dem Namen "Axa Go" eingebaut, welches von Axa TianPing verwaltet wird. Mit dem neuen Angebot will die Axa die große Reichweite von WeChat ausnutzen, um darüber Policen rund ums Reisen zu verkaufen. Gepaart ist das Angebot Medienberichten zufolge mit veschiedenen Assistance-Leistungen. Bezahlt werden soll das Angebot über das hauseigene Bezahltool WeChat Pay.
Neben der deutschen Konkurrenz aus München hat die Axa ebenfalls das Reich der Mitte als lukrativen Versicherungsmarkt für sich entdeckt. Ende November 2018 wurde bekannt, dass sich der französische Vesicherer nun alle Anteile an Axa Tianping gesichert hat. "Axa Tianping repräsentiert eine einzigartige Plattform für Axa, um das volle Marktpotenzial im Bereich Schaden und Gesundheit in China zu erfassen", sagte Konzernchef Thomas Buberl. Er betont, dass eine solche Transaktion im Reich der Mitte bislang einmalig sei: Ein ausländischer Versicherer übernimmt vollständig eine chinesische Gesellschaft. 
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